Klinikum Itzehoe : Mit Klinik-Jubilaren auf die Elbe

Stellvertretend für 201 Jubilare (v. l.): Marita Thießen-Vogel, Reinhold Wenzlaff, Holger Dörr, Ina Kuhnke und Kerstin Frederiksen-Böhl.
Stellvertretend für 201 Jubilare (v. l.): Marita Thießen-Vogel, Reinhold Wenzlaff, Holger Dörr, Ina Kuhnke und Kerstin Frederiksen-Böhl.

Zum Dienstjubiläum lädt das Klinikum Itzehoe seine Mitarbeiter zur Schiffstour ein.

shz.de von
22. August 2018, 16:20 Uhr

„Ich kenne kein anderes Haus, aber dafür dieses hier wie meine Westentasche.“ Eigentlich schlug sein Herz für die Physik, doch sein Zivildienst beim Rettungsdienst führte Dr. Holger Dörr ins Klinikum Itzehoe. „Es hat einfach alles gepasst. Das Klinikum Itzehoe war immer innovativ, und ich hatte immer gute Chefs“, sagt der Oberarzt in der Unfallchirurgie. „Ich hatte nie einen Grund wegzugehen.“ Jetzt ist er seit 30 Jahren dabei.

Damit reiht sich Dörr ein in eine lange Liste von Jubilaren, die zum Dank zu einer Schiffstour auf der Elbe eingeladen wurden. Insgesamt 201 Mitarbeiter wurden geehrt, 26 zudem in den Ruhestand verabschiedet. Verbandsvorsteher Reinhold Wenzlaff unterschrieb jede Urkunde persönlich. „Das ist eine angenehme Pflicht“, sagt er. Schließlich sei es ein Zeichen für Spaß an der Arbeit und ein gutes Betriebsklima, wenn jemand dem Klinikum so lange treu bleibe.

Das kann Ina Kuhnke nur bestätigen. In sechs Abteilungen hat sie in ihren 35 Dienstjahren gearbeitet, seit zehn Jahren sitzt sie im Vorzimmer von Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler. „Ich kann keine Zeitspanne aufzählen, in der es nicht spannend war“, sagt sie.

Dass Kerstin Frederiksen-Böhl Gesundheits- und Krankenpflegerin wurde, ist ihrem Mann zu verdanken. Er wohnte gegenüber dem Mutterhaus der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen in der Talstraße. Die jungen Frauen, die ihr dort begegneten, „haben immer erzählt, wie toll es ist“. So entschied sie sich vor 40 Jahren ebenfalls dafür.

Marita Thießen-Vogel wusste schon mit 14, dass sie Medizinisch-Technische Assistentin werden möchte. „Ich fand es immer gut, etwas zu untersuchen“, sagt sie. Seit 40 Jahren arbeitet sie im Labor, viele Kolleginnen sind längst Freundinnen geworden. „Die Arbeit ist immer interessant geblieben“ – obwohl sie sich sehr verändert habe.

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