zur Navigation springen

Bildungsstätte : Mit Kinderbetreuung fing alles an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gleich mehrere Gründe zum Feiern gab es in der Glückstädter Familienbildungsstätte. Unter ihrer Trägerschaft wurde ein neuer Kindergarten Eröffnung. Außerdem blickte die Einrichtung auf ihre 35-jährige Geschichte zurück.

Einen wahren Festmarathon feierten am Wochenende die Mitarbeiter der Familienbildungsstätte (FBS) mit vielen geladenen Gästen, Freunden und Förderern. Anlässe gab es gleich mehrere: 35 Jahre FBS, 20 Jahre Kita am Burggraben und die Einweihung der neuen Kita am Janssenweg. Entsprechend groß war die Zahl der Gäste.

Dr. Sibylle Lindenberg vom ehrenamtlichen Vorstand der Familienbildungsstätte erinnerte an die Anfänge der FBS im Frühjahr 1978. Angeregt von Ellen Meinert, CDU-Stadtvertreterin und Anhängerin der Frauenbewegung, wurden die ersten Verhandlungen zwischen Stadt und evangelischer Kirchengemeinde geführt. Am 14. September desselben Jahres wurde die Einrichtung als Familienzentrum für Jung und Alt gegründet. Die Leitung übernahm Ursula Michels.

Der erste Programmpunkt der jungen Einrichtung wandte sich an Mütter, die ihre Drei- bis Fünfjährigen für damals zwei D-Mark pro Stunde unter dem Motto „Mutti kann in Ruhe einkaufen“ in der FBS betreuen lassen konnten. Es folgten schnell weitere Kurse, und das Interesse an der FBS nahm stetig zu.

Weitere Stationen auf dem Weg der FBS waren der Umzug in die noch heute genutzten Räume 1983, die Eröffnung des Kindergartens 1993, der Beginn des Mittagstisches 2001, die Gründung eines eigenen Vereins unter dem Dachverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes 1997 und die Wahl des heute noch weitgehend bestehenden Vorstandsteams aus damals Dr. Sibylle Lindenberg, Beate Stange und Marion Broders.

2010 wurde ein Krippenbetreuung in das Programm mit aufgenommen und in diesem Jahr mit der neuen Kita am Janssenweg erweitert. Sie umfasst eine Krippen- und zwei Regelgruppen. Aus den anfänglich zwei weitestgehend ehrenamtlichen Mitarbeitern Sabine Schade und Ursula Michels sind mittlerweile 20 Mitarbeiter geworden, die im vergangenen Semester neben den Kindern aus Kindergarten und Krippe 140 Kurse mit 5900 Teilnehmern betreuten.

An viele fleißige Helfer wurde im Laufe der Feier ein Dank ausgesprochen. Besonders geehrt wurden Ann-Katrin Frank, die seit 30 Jahren Sportkurse für die FBS anbietet, und die Familie Roggenkamp, die als Gastgeber der Kochkurse von Karla Roggenkamp bereits seit zehn Jahren fester Bestandteil des FBS-Programms sind.

Ein besonderer Gast war aus Magdeburg angereist. Dort hatten Sabine Schade und Barbara Sielaff sich vor einigen Jahren zu Mentoren für die Arbeit einer Eltern-AG ausbilden lassen. Ausbilderin Griseldis Gröninger überreichte zum Fest eine Urkunde: „Sie waren damals eine der ersten Einrichtung in Deutschland, die eine Eltern-AG anbot. Wir sind sehr froh, dass wir von Anfang an und heute noch so erfolgreich mit Ihnen zusammenarbeiten können.“

Wichtiger Bestandteil des Tages waren nicht zuletzt die Kinder. Die Kleinen, die die Kita am Janssenweg seit rund einem Monat besuchen, hatten ein Liedprogramm vorbereitet. Auf die Melodie von „An der Nordseeküste“ schmetterten die Kinder „Bei der Elbbande“ und Namen Bezug auf den neuen Namen ihrer Einrichtung. Elbbande soll er heißen, wie offiziell verkündet wurde, während der Kindergarten am Burggraben in Zukunft Deichbande genannt werden soll.


zur Startseite

von
erstellt am 10.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen