Schule erfolgreich : Mit digitalem Projekt zum Sieg

Stolze Bundessieger: In Stuttgart nahmen (vorne v.l.) Timo, Annalena und Jannick sowie  (hinten v.l.) Sönke Schulmeister, Daniel Helmholz und Sigrun Schmidt die Siegerurkunde und Sachpreise im Wert von 20  000 Euro entgegen.
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Stolze Bundessieger: In Stuttgart nahmen (vorne v.l.) Timo, Annalena und Jannick sowie (hinten v.l.) Sönke Schulmeister, Daniel Helmholz und Sigrun Schmidt die Siegerurkunde und Sachpreise im Wert von 20 000 Euro entgegen.

Auguste-Viktoria-Schule aus Itzehoe gewinnt bundesweiten Wettbewerb und Preise im Wert von 20 000 Euro.

shz.de von
03. April 2014, 11:45 Uhr

Ein fiktives Haus im Cirencester-Park, mit kreativen Ideen angereichert und im digitalen Klassenzimmer umgesetzt: Ihr Unterrichtsvorhaben „Schule mit Touch – ein fächerübergreifendes Architekturprojekt“ bescherte der Auguste-Viktoria-Schule (AVS) einen bundesweiten Erfolg. Im Wettbewerb „Ideen bewegen. Der Wettbewerb zur digitalen Schule“ belegte das Gymnasium unter 150 Schulen aus ganz Deutschland den ersten Platz in der Kategorie für 9. bis 11. Klassen. Damit gewann die AVS 30 Tablet-Computer sowie einen großformatigen Flachbild-Monitor im Wert von 20 000 Euro.

Die Vorgabe: Lehrer sollten Projekte konzipieren, bei denen Tablets im Unterricht zum Einsatz kommen und damit den Schülern neue Möglichkeiten eröffnen. Aus 150 eingesandten Bewerbungen wurde die AVS als eine von 50 Schulen ausgewählt, die ihr Projekt innerhalb von vier Wochen umsetzen durften. Die Tablets dafür wurden von Samsung zur Verfügung gestellt. In mehreren Gruppen und in den Fächern Mathematik, Informatik, Kunst und Wirtschaft/Politik erarbeiteten die Elftklässler verschiedene Ideen, dokumentierten und präsentierten sie (wir berichteten). Nachdem intern der „Schulsieger“ gekürt worden war, wurden alle Ergebnisse eingesendet – und überzeugten die Jury, die unter anderem aus vier Professoren unterschiedlicher Universitäten sowie dem Samsung-Europa-Chef bestand.

Im Rahmen der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart nahmen drei Schüler und drei Lehrer stellvertretend für alle Beteiligten den Preis entgegen – „überraschend“, so Jannick (16), denn zuvor wussten sie nur, dass sie unter die letzten Drei gekommen waren. Annalena (16) war beeindruckt von dem großen Rahmen mit Laudatio und anschließendem Interview. Timo (16) auch: „Echt abgefahren.“

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