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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 18:42 Uhr

Mit der Violine zum Bundesfinale

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 24.Mär.2016 | 05:00 Uhr

Zwei Hürden haben sie genommen, jetzt geht es in das Finale. Der Kulturhof schickt in diesem Jahr drei Teilnehmer zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: Mette Jensen (18) aus Itzehoe, Johanna Olde (15) aus Dägeling, beide Violine, und Fiona Hagner (14, Cello) aus Itzehoe.

Der Bundesentscheid im Mai dauert eine Woche, dort messen sich die drei Jugendlichen „mit den besten Instrumentalisten aus ganz Deutschland“, sagt ihr Lehrer Ralf Kröger. Für jedes Instrument und jede Altersgruppe gibt es eine eigene Jury.

Mette Jensen war schon Zweite auf Bundesebene. Sie ist wie die anderen beiden Mitglied im Kammerorchester Itzehoe, hat dort die Rolle der Konzertmeisterin inne und spielt für den Posten der Konzertmeisterin im Landesjugendorchester vor. „Ich möchte gerne Geige studieren und von Beruf Orchestermusikerin werden“, sagt die 18-Jährige.

Auch Johanna Olde will ihr Instrument studieren, sie fährt zum ersten Mal zum Bundeswettbewerb. Ebenso ergeht es Fiona Hagner (14), die erst Cello am Kulturhof lernte und nun Unterricht in Hamburg hat. Ohne Aufregung geht es nicht, aber Mette Jensen verdrängt sie: „Ich sage mir selbst, ich darf nicht allzu sehr darüber nachdenken, sondern muss mich auf mich selbst konzentrieren.“

Es gebe noch weitere Vorbereitungskonzerte, denn in jeder Runde werde die Bewertung strenger, sagt Ralf Kröger. Für die Besten im Wettbewerb gibt es gezielte Förderung, entsprechend streng wird bewertet. Sein Rezept für die Schüler: „Man muss an sich glauben und sich stark reden. Denn spätestens beim Bundeswettbewerb spürt man vielleicht zum ersten Mal, was es heißt, professionellen Ansprüchen zu genügen.“ Immerhin: „Die meisten meiner Schüler, die auf dem Bundeswettbewerb gespielt haben, sind dann Profimusiker geworden.“

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