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feuerwehr Kellinghusen : Mit der Drehleiter im Übungseinsatz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Kellinghusener Wehr übt regelmäßig mit ihrer Drehleiter. Jetzt weihte sie auch die Kameraden der Feuerwehr Hungriger Wolf-Bücken ein. Denn die Drehleiter wird auch zu Einsätzen auf Flugplatz Hungriger Wolf gerufen..

Die Drehleiter der Feuerwehr stand jetzt bei zwei Übungen im Mittelpunkt. So ging es mit dem Fahrzeug zur Feuerwehr Hungriger Wolf-Bücken nach Hohenlockstedt.

Denn was auf einer Dienstversammlung der Wehrführer angedacht wurde, realisierte jetzt der stellvertretende Wehrführer Jan Rathjen – das Kennenlernen der Einsatzmöglichkeiten und der Ausrüstung einer Drehleiter. Die Wehr ist zuständig für den Brandschutz auf dem ausgedehnten, ehemaligen Flugplatzgelände. Große, hohe Hallen machen vielfach den Einsatz eines Hubrettungsfahrzeuges notwendig. Die Drehleitermaschinisten Liane Schlichting, Holger Dorok und Klaus Rahlf aus Kellinghusen erklärten alle Ausrüstungsgegenstände und deren Einsatzmöglichkeiten. Die Menschenrettung aus der Höhe und Tiefe mit und ohne Korb, die Nutzung der 4,5 Tonne Kraneinrichtung, der Verletztentransport mit der Krankentragenhalterung und nicht zuletzt die Brandbekämpfung mit dem Wasserwerfer wurde angesprochen. Höhepunkt war das Fahren mit dem Korb in luftige Höhen. Die meisten Feuerwehrleute nutzten die Chance, sich das Gelände aus 25 Meter Höhe von der freistehenden Leiter anzusehen.

Darüber hinaus wurde in Kellinghusen die Aufnahme von Personen in den Korb geübt. So ein Fall kann eintreten, wenn zum Beispiel von einer Kaimauer Personen aus dem Wasser gerettet werden müssen. Diese Arbeitsweise wurde auf der Brücke über die Stör auf der B 206 demonstriert. Nach entsprechender Verkehrsabsicherung für den fließenden Verkehr wurde der Drehleiterpark abgesenkt und bis zur Belastungsgrenze ausgefahren. Die zu „rettenden“ Kameraden wurden so aus vier Meter Tiefe unter dem Straßenniveau mit dem Korb wieder auf den sicheren Erdboden befördert.

Die zweite Sonderlage war das Versetzen eines Pkw. Da am Ende des ersten starken Leiterteils eine Kraneinrichtung installiert ist, war dies mit der möglichen Hebelast von 4,5 Tonnen kein Problem. Die Drehleitermaschinisten konnten mit speziellem Hebegeschirr den Kleinwagen anheben und an einen neuen Platz versetzen. Dass es wichtig ist, dies immer wieder zu üben, zeigten die Einsätze in der Vergangenheit. Mehrfach musste die Wehr mit der Drehleiter bei Verkehrsunfällen deformierte Fahrzeuge anheben, um Verletzte bergen zu können.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 15:57 Uhr

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