Kringelmarkt : Mit dem Los zum leckeren Kringel

Kevin Lehmann verkauft Lose für das Glücksrad, an dem es die Aniskringel zu gewinnen gibt.
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Kevin Lehmann verkauft Lose für das Glücksrad, an dem es die Aniskringel zu gewinnen gibt.

Massenansturm auf die Glücksräder beim Herzhorner Kringelmarkt

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28. Juli 2015, 08:00 Uhr

„Nummer 65“ ruft Kevin lehmann laut in die Runde. Ein kleines Mädchen meldet sich und der 17-Jährige scherzt: „Aber nicht alles alleine essen.“ Berechtigt, der Kringel, den die Kleine am Glücksrad gewonnen hat, ist groß.

Gestern herrschte Massenandrang bei den beiden Glücksrädern. Denn traditionell versuchen viele Besucher des Kringelmarktes, das leckere köstliche Gebäck aus der Bäckerei von Willi und Andrea Lehmann zu gewinnen. So auch Karl-Heinz Sülau. Der 74-jährige Kremper kommt „jedes Jahr“ zu der bunten, jahrmarktähnlichen Veranstaltung im Dorfkern von Herzhorn. „Ohne uns wird der Kringelmarkt gar nicht eröffnet“, scherzt er. „Vor drei Jahren habe ich am Glücksrad sieben Kringel gewonnen. Diesmal nur zwei“, hält er sie stolz nach oben. Sie will er mit seinen Nachbarn essen: „Mit Butter, Honig und Zucker – süß muss es sein.“

Mit dabei war auch Klaus Fox (65), stellvertretender Bürgermeister von Herzhorn. „Ich kaufe den Kringel immer“, sagt er zu dem weichen, fluffigen Hefegebäck. Gekommen ist er gemeinsam mit Ehefrau Marita (53), die das Geschehen rund um die Buden einschließlich Karussell mit dem Fotoapparat aufnimmt. Auch sie kommen seit vielen Jahren. „Früher haben uns unsere Kinder mitgenommen“, sagt Marita Fox. Toll finden sie, dass fast alle Dorfbewohner kommen und viele, die weggezogen sind. Denn der Kringelmarkt ist ein Vergnügen, wo sich viele gerne treffen um zu klönen.

Mit dem Auftakt gestern am frühen Nachmittag war Veranstalter Willi Lehmann sehr zufrieden. Der Platz war voller Menschen, die Stimmung gut – die Sonne schien.

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