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Ministerium: Bahnsteig wird nicht verlängert

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Glückstadt/Kiel | Ein Argument, warum lange Züge in Glückstadt nicht halten können, ist der kurze Bahnsteig. Landtagsabegorneter Torge Schmidt (Piraten) fragte jetzt das Verkehrsministerium, ob eine Verlängerung des Bahnsteigs geplant ist.

Dr. Patrick Breyer (Landtagsabegorneter der Piraten) teilt dazu in einer Pressemitteilung mit: Das Land plane keine Maßnahmen, um einen Halt langer Züge in Glückstadt zu ermöglichen. Dies gelte auch für die Verlängerung des Bahnsteiges. Hintergrund der Frage: Im Sommer gibt es Probleme mit dem Halt langer NOB-Züge in Glückstadt.

Zurzeit geht es um die Ausschreibebedingungen für die Strecke, auf der die NOB jetzt fährt. Breyer: "Die Bieter auf für die anstehende Ausschreibung des Netzes West sollten für jede abgefragte Option eine Nachfrageabschätzung vornehmen. Das heißt, wenn die Bieter mit kaum Nachfrage nach dem Marschbahn-Halt in Glückstadt rechnen, wird die Landesregierung andere Optionen wählen. Aus Sicht der Landesregierung ist es ein geschickter Schachzug, die Entscheidung so auf die Bieter verlagern zu wollen. Wir werden das aber natürlich nicht hinnehmen."

In der Anfrage wurden folgende Optionen genannt: Sprinterzug, Standexpress und die Direktverbindungen an Glückstadt und Brunsbüttel. Soweit ein Halt der NOB in Glückstadt fahrplantechnisch realisierbar ist, geht die Landesregierung davon aus, dass sich die Vergabe dadurch verteuert. Die abzufragenden Optionen resultieren vor allem aus Kundenwünschen oder Wünschen einzelner Regionen. Die Nachfrageabschätzung und die wirtschaftliche Bewertung sei Aufgabe der Bieter.

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