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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 20:27 Uhr

Minister-Talk beim Frühstück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Antrittsbesuch der Wissenschaftsministerin an der Elmshorner Nordakademie

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 19:04 Uhr

Ihre letzte Vorlesung ist schon ein paar Tage her. 1992 soll dies gewesen sein, als sie während ihres Jurastudiums die Bank drückte. Als Schleswig-Holsteins neue Ministerin für Wissenschaft wird Kristin Alheit wohl wieder vermehrt das oft raue Klima und die öde Romantik an Universitäten und Hochschulen zu spüren bekommen. So wie gestern. Alheit besuchte auf ihrer Antrittsrundreise durchs Land die Elmshorner Hochschule Nordakademie. Ihr erster Eindruck: Keinesfalls rau. Ganz im Gegenteil. Der Campus an der Köllner Chaussee sei sehr lebendig – die Akademie biete ein äußerst angenehmes Umfeld für Studierende.

Die Ministerin mit Mehraufgaben kam zum Frühstück nach Elmshorn. Kaffee, Saft und Schnittchen, etwas Obst und Tee wurden gereicht. Mit am Tisch saßen die Gastgeber der Akademie: Professor Stefan Behringer, Präsident der Hochschule, Kanzler und stellvertretender Vorstand Jörg Meier, der Vorstand der Trägergesellschaft, Professor Georg Plate, sowie Broder Heepmann, Mitglied der Interessenvertretung der Studenten. Professor Plate hatte den Besuch nach Übernahme des Wissenschaftsressorts mit der Hoheit über die Hochschulen von Kristin Alheit zwar erwartet, doch nicht so früh nach Amtsantritt. Das sei ja mal ein schneller Besuch. „Ich kenne anderes“, so Plate anerkennend.

Gleichwohl sei er über den erstmaligen Besuch Alheits an der Nordakademie in Elmshorn erfreut und betonte: „Die Zusammenarbeit mit ihrem Ministerium klappt reibungslos und ist hervorragend.“ Voll des Lobes sprach Alheit dann auch über die Elmshorner Hochschule. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Nordakademie entwickelt hat“, sagte die Ministerin. Die Akademie habe eine nachhaltige Leuchtturmwirkung in der deutschen Studienlandschaft geschaffen. „Das hier erfolgreich weiterentwickelte duale Bildungskonzept habe bundesweit einzigartige Strukturen“, sagte sie. Solch eine Kontinuität in Ausbildung und die penible Weiterentwicklung von Inhalten gäbe es selten an Hochschulen. Die Nordakademie – ein Erfolgsmodell mit Langzeitwirkung. Stetig neue Impulse würden, so Alheit, auch immer notwendiger, um im „Kampf um kluge Köpfe“ an vorderster Front mitspielen zu können.

Zurück zu Alheits Studienerinnerungen. Sie hätte sich vor gut 20 Jahren nicht träumen lassen, wie sich die Vielfältigkeit der Wissenschaft verändern würde. Andersherum lächele sie stets, wenn Dinge von damals nach wie vor auch heute bei Studenten relevant sind wie Probleme mit dem Mensa-Essen zum Beispiel. „Diese Evergreens, die gehen einfach nicht weg.“

Ihren nächsten Besuch an der Nordakademie hat Alheit bereits notiert. Am 14. Januar kommenden Jahres wird sie die neuen Lehr- und Wohngebäude der Hochschule einweihen.

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