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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 19:40 Uhr

etat 2014 : Millionen für die Schulen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Stadt Itzehoe plant 2014 diverse Vorhaben an den Schulen. Knapp 3,5 Millionen Euro sollen investiert werden.

von
erstellt am 20.Dez.2013 | 11:45 Uhr

Seit Jahren investiert die Stadt mächtig in ihre Schulen – und das geht auch 2014 weiter. Im gerade von der Ratsversammlung verabschiedeten Etat sind wiederum fast 3,5 Millionen Euro für die Schulen vorgesehen.

Dazu gehören die Beschaffung von Einrichtung und Unterrichtsmitteln, aber auch diverse Einzelvorhaben wie die Erweiterung der Grundschule Sude-West um Verwaltungsräume oder ein neuer Ballfangzaun am Sportzentrum am Lehmwohld. Dabei wird ein großer Teil der Prioritätenliste abgearbeitet, sehr zur Freude von Andreas Arndt, Leiter des Amtes für Bildung: „Dinge die lange geschoben wurden, können angegangen werden.“ Das betreffe einige Standorte, an denen es am meisten brenne. „Bei der Priorisierung sind die richtigen Akzente gesetzt worden“, findet Arndt. Zum Beispiel werde die positive Entwicklung der Gemeinschaftsschule Klosterhofschule nicht ausgebremst.

Dort sind 831 000 Euro eingeplant für die Aufstockung des Anbaus und die Erweiterung der Naturwissenschaften. „Da freut man sich richtig“, sagt Schulleiter Gerd Freiwald. „Aber es ging nicht anders, oder wir hätten langfristig den Status als Gemeinschaftsschule verloren, weil wir nicht mehr so viele Kinder hätten aufnehmen können.“ Schon gebe es wieder viele Anfragen, es sehe so aus, als könnten im kommenden Schuljahr wieder drei Klassen gebildet werden. Eine Wanderklasse werde wohl nötig, aber mit dem Bau könnten aus dem Physikraum zwei Klassen werden.

Deutlich anders sieht die Stimmungslage bei Hans-Joachim Sohrt aus, Leiter der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld. Zwar sind Planungsmittel für die Sanierung der Naturwissenschaften einkalkuliert, zwar läuft die Fassadensanierung am Schulzentrum weiter. Die Erweiterung der Gemeinschaftsschule aber überstand die Haushaltsberatungen nicht. Sohrts Reaktion: Er habe Stadt und Kreis gemeldet, dass die Schule nicht mehr 100, sondern nur noch 75 Fünftklässler aufnehmen könne – „weil einfach die Räume nicht da sind“. So laufe die Schule dann in diesem Jahrgang dreizügig.

300 000 Euro stehen für die Wolfgang-Borchert-Regionalschule zur Verfügung. Ein Lehrerzimmer soll angebaut werden für das 50-köpfige Kollegium, das in der Gorch-Fock-Straße sowie in der Außenstelle Sude lehrt. Schulleiterin Marlies Latzenberger: „Ich bin natürlich überglücklich, dass wir endlich einen Raum bekommen, in dem wir alle Platz finden, damit das Zusammenwachsen der Schulen vollendet wird.“

Unter besonderem Vorbehalt stehen insgesamt 423 000 Euro in den kommenden beiden Jahren für die Gemeinschaftsschule Lübscher Kamp: Bevor der Physikraum saniert wird, wartet die Stadt zunächst ab, ob im kommenden Frühjahr die Anmeldezahlen für zwei fünfte Klassen erreicht werden. „Wir glauben daran“, sagt die kommissarische Schulleiterin Ingrid Ludwig. „Wir haben bisher tolle Rückmeldungen gekriegt.“ Dass die Investition davon abhängig gemacht werde, müsse die Schule hinnehmen, und es sei immerhin ein Schritt nach vorn: „Das ist ja auch ein Zeichen, dass man uns noch nicht ganz abgeschrieben hat.“

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