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Kommunalpolitik : Mildes Wetter schont die Haushaltskasse

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei den Stadtwerken Wilster: Verbrauch von Gas und Strom ging 2014 um 18 Prozent zurück.

shz.de von
erstellt am 04.Mär.2015 | 05:42 Uhr

Die Stadtwerke wollen einen hinteren Teil ihres Betriebsgeländes am Klosterhof veräußern. „Die Flächen sind bereits geräumt“, teilte Werkleiter Michael Schjut im Werkausschuss mit. Jetzt sei man dabei, ein Wertgutachten für das Gelände zu erstellen. Dabei müsse der Boden auch auf mögliche Schadstoffbelastungen untersucht werden.

Werkleiter Schjut legte im weiteren Sitzungsverlauf Zahlen der Mengenstatistik für das Jahr 2014 vor. Durch den milden Winter und den warmen Sommer seien der Strom- und der Erdgasverbrauch der Kunden um 18 Prozent gesunken, beim Wasser habe man das Vorjahresniveau halten können. Erfreulich sei, dass man im Hallenbad 1500 Besucher mehr als im Vorjahr habe zählen können, während es bei den Saunabesuchern einen Rückgang um 150 auf 7500 gegeben habe. Trotz einer bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent für den Saunabesuch ab 1. Juli 2015 will die Stadt aber vorerst auf eine Tariferhöhung für die Sauna verzichten. Mit dieser Entscheidung folgte der Werkausschuss einstimmig einer Empfehlung der Werkleitung. Die finanzielle Belastung um rund 2000 Euro sei man bereit zu tragen, hieß es seitens der Werkleitung. Bis zu einer endgültigen Entscheidung wolle man ein geplantes Gesamtkonzept über die Zukunft des Hallenbades abwarten, mit dem Anfang 2016 zu rechnen sei. Schon nach der Sommerpause sollen erste Ideen vorgestellt werden.

Schjut widersprach in seiner Bilanz Befürchtungen, dass es übermäßig viele Kunden gegeben habe, die zu anderen Lieferanten gewechselt seien. Im Vergleich zum Jahr 2013 habe es einen normalen Rückgang um 19 auf 2791 Stromkunden und um elf auf 1851 Gaskunden gegeben.


10  000 Euro: Bauhof macht erstmals Gewinn


Erfreulich war die Mitteilung von Michael Schjut, dass es beim Bauhof der Stadt Wilster im Jahr 2014 erstmals einen Gewinn von rund 10  000 Euro gegeben habe. Außerdem berichtete der Werkleiter, dass gegenwärtig die Untersuchungsergebnisse der Kanaluntersuchungen im Stadtgebiet ausgewertet würden. Danach würden die Stadtwerke die Prioritäten für die Kanalsanierung in Abstimmung mit der Stadt hinsichtlich deren Pläne für Straßenausbauten neu setzen.

Der Werkausschuss unter Vorsitz des CDU-Ratsherrn Andreas Prüß stimmte schließlich einmütig einem Tarifvertrag zur Anwendung des Verbandsgebundenen Personalüberleitungsvertrages der Stadtwerke Steinburg GmbH zu. Damit gelten die Tarifvereinbarungen gleichlautend für alle Mitarbeiter der Stadtwerke Itzehoe, Glückstadt und Wilster.

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