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Metropolregion Hamburg: Wirtschaft will mitreden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 04.Okt.2015 | 16:54 Uhr

Es sollte ein Diskussionspapier über „Ziele und Strukturen der Metropolregion Hamburg“ sein. Tatsächlich gab es darüber in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Kreises Steinburg, der im Feuerwehrhaus der Gemeinde Brokdorf zu einer öffentlichen Sitzung zusammengetreten war, teils kontroverse Diskussionen, am Ende aber ein fast einstimmiges Votum.
Es ging vor allem um die Beteiligung der Wirtschaft, die durch die IHK, vier Handwerkskammern, den Unternehmensverband und den DGB im Arbeitskreis der Hamburger Randkreise in einem Beirat mitreden und mitentscheiden möchte. Ralf Thiericke von der Gesellschaft für Technologieförderung im Izet empfand die Gliederung als „zu kompliziert“. Thomas-Michael Voigt von den Piraten sprach von einem trägen Moloch, während Jürgen Ruge (Grüne) „ein verbreitetes Unwohlsein“ und für sich selbst „ganz starke Bauchschmerzen“ bei den jetzt neu aufgekommenen Strukturen verspürte. Jürgen Klein (Foto, SPD), der den Vorsitz führte, zeigte „großes Interesse, dass die Metropolregion funktioniert.

Am Ende kam Zustimmung von fast allen Mitgliedern. Lediglich Voigt votierte dagegen. Sie gaben grünes Licht für die Aufnahme von zwölf Beisitzern aus der Wirtschaft, „wenn keine höheren Beiträge entstehen“. Die Aufnahme des Altkreises Parchim und der Stadt Schwerin wurde befürwortet.

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