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Freisprechung : Metaller holen sich die „ersten Goldmedaillen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Metallinnung feiert in Itzehoe den Abschluss des Ausbildungsjahres. Metallbauer müssen sich nun auf lebenslanges Lernen einstellen.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 17:15 Uhr

„Die Olympiade ist noch nicht eröffnet. Ihr habt aber schon Goldmedaillen errungen“, sagte der Obermeister der Metallinnung Steinburg, Karl-Heinz Lappe. Frisch gebackene Gesellen aus zwei Ausbildungszweigen feierten im Regionalen Bildungszentrum (rbz) mit Prüfungsausschuss, Lehrern, Ausbildern und Verwandten.

Denn nach bestandener Prüfung wurden sie nun frei gesprochen. Sie absolvierten ihre Ausbildung erfolgreich und hatten kurz zuvor ihre Prüfungen bestanden. Nach ihrem Abschluss werden ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt vorhergesagt.

Obermeister Karl-Heinz Lappe lobte: „Ihr habt euch mit der Ausbildung eine solide Basis geschaffen, die es ermöglicht, das Leben in die Hand zu nehmen.“ In den zurück liegenden dreieinhalb Jahren seien sie gereift und hätten die Herausforderung angenommen.

„Das Handwerk und die Wirtschaft suchen schon fast verzweifelt nach gut ausgebildeten Fachleuten.“ Die Zeichen stünden so für sie günstig, da der demografische Wandel ihnen dauerhaft eine Perspektive gebe.

Es gebe für sie weitere großartige Möglichkeiten wie etwa die Weiterqualifikation zum Meister oder zum Betriebswirt im Handwerk. „Ein Ausruhen auf den wohlverdienten Lorbeeren wird es nicht bis zur Rente geben – wann die auch immer sein wird.“ Statt dessen sollten sie sich auf lebenslanges Lernen einstellen. „Nutzt eure Möglichkeiten!“, rief er sie auf.

Auch ihr Fachlehrer, Oberstudienrat Siegmund Reeschke, Kreishandwerksmeister Helmut Rowedder und der Studiendirektor des RBZ-Steinburg Herrn Ulrich Ziggert sowie die Prüfungskommissionen der Innung gratulierten. Zwei „Jung-Gesellen“, Tim Rühmann (Feinwerkmechaniker) und Björn Wornat (Metallbauer), ließen aus Ihrer Sicht die zurückliegenden dreieinhalb Jahre Revue passieren und kamen zu dem Schluss, dass es so schlecht für sie gar nicht war.

Folgende Prüflinge erhielten ihre Gesellenbriefe: Feinwerkmechaniker: Fynn Ebsen, Timo Mehlert, Igor Meng, Tim Schlüter, Benjamin Frömberg, Mirko Zeiscke, Torben Pokriefke, Tim Peter Rühmann; Metallbauer: Sebastian Adam, Björn Wornat, Yannick Venohr.

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