Headbanger’s Open Air : Metal im Bauernhof-Garten

Bieten in diesem Jahr eines der besten Band-Billings beim Headbanger’s Open Air:  Jürgen Hegewald (re.) und Thomas Tegelhütter.
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Bieten in diesem Jahr eines der besten Band-Billings beim Headbanger’s Open Air: Jürgen Hegewald (re.) und Thomas Tegelhütter.

Die Mischung machts: Am Wochenende dreht sich in Brande-Hörnerkirchen alles um Metal unterschiedlicher Ausprägung.

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23. Juli 2014, 12:06 Uhr

Die „größte Gartenparty der Welt“ wirft auch in diesem Jahr wieder ihre Schatten voraus. In Brande-Hörnerkirchen bei Kellinghusen geht von Donnerstag bis Sonnabend, 24. bis 26. Juli, wieder das Headbanger’s Open Air (HOA) über die Bühne – nun bereits zum 17. Mal. Da der Veranstaltungsort ein restaurierter Bauernhof ist, wo der Veranstalter seinen privaten Garten jedes Jahr aufs Neue für öffnet, findet das Metal-Event in fast familiärer Umgebung statt.

Auch in diesem Jahr bringen die beiden Ausrichter Jürgen Hegewald („Hellion Records“, Itzehoe) und Thomas Tegelhütter wieder ein umfangreiches Musikprogramm auf die Bühne.

Eröffnet mit der Frauenband „Lizzies“ aus Spanien, die auch optisch nichts für schwache (Männer-)Nerven sind, spielen nach vielen vergeblichen Versuchen endlich auch „Cage“ (USA) auf dem HOA. Dann gibt es mit „Oliver Dawson Saxon“ gleich am Donnerstag Abend den ersten größeren Headliner.

Die Band um die „Saxon“-Gründungsmitglieder Steve Dawson und Graham Oliver wartet mit einer „Saxon“-Hits-Breitseite auf. In den Schlaf gesungen mit „Warlord“, geht es am nächsten Tag Schlag auf Schlag weiter.

Nachdem schon „Hellbringer“ und die reformierten Schweizer „Poltergeist“ sowie „Diamond Head“ (UK) mit „New Wave of British Heavy Metal“ am HOA-Freitag mächtig eingeheizt haben, kommt es am Abend zum zweiten großen Highlight.

Die Speed Metal-Vorreiter „Anvil“ aus Kanada um Steve Kudlow und Robb Reiner geben sich hier mitten auf dem Lande die Ehre, bevor „Death SS“ den zweiten Konzerttag endlich einmal wieder nach 2008 mit einer Horrorshow abschließen.

Für die Fans des German Metal kommen am nächsten Tag „A night of Violent Force“ mit Originalsänger Lemmy, „ADX“ (Frankreich) holen ihren in 2012 ausgefallenen Gig nach, „Whiplash“ (USA) thrashen die Bühne mit einem Set aus sieben Songs ihres Albums „Power and Pain“, fünf weiteren aus „Ticket to Mayhem“ und einigen mehr. Mit Größen wie die „Tygers of Pan Tang“, „Whiplash“, „Grand Magus“ und „Riot“ werden der dritte Tag und das gesamte Festival würdig abgeschlossen. Zur musikalischen Vor- und Nachbereitung gibt es auch wieder eine Warm up- und eine After Show-Party.

„Wir versuchen jedes Mal, eine neue und spannende Kombination aus traditionellem Metal, ein paar Klassikern und wahren Größen zu präsentieren“, sagt Jürgen Hegewald. Beim Blick auf das diesjährige Billing, das als eines der stärksten der vergangenen Jahre gelten kann, bestätigt dies.

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