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Messe zur Ausbildung: „Hier findet jeder etwas“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Schullaufbahn ist abgeschlossen – und nun? Erster Ansprechpartner für Jugendliche sind meist die Eltern. An sie und ihre Kinder richtete sich die Premiere der Messe „parentum“ am Sonnabend im Sophie-Scholl-Gymnasium. Veranstalter war das Institut für Talententwicklung (IfT) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.

16 Firmen aus der Region informierten an ihren Ständen, hinzu kamen zehn Vorträge zu Themen wie Auslandsaufenthalten, Bewerbungen oder Stipendien. Um „einfach mal zu schauen“, waren Marion Steege und Tochter Tessa aus Hohenlockstedt gekommen. Die
17-Jährige besucht die Gemeinschaftsschule Kellinghusen, wo sie in zwei Jahren ihr Abitur machen will. Der Fokus der Hohenlockstedterin lag vor allem auf praktischen Berufen, deshalb sprach sie der Stand der Firma Sasol aus Brunsbüttel besonders an. Die Auszubildenden Julian Lohse und Jasmin Ivens informierten über die Laufbahn in dem Unternehmen. Da Tessa Steege noch Zeit bis zur Entscheidung hat, bekam sie zudem Informationen über ein Praktikum. Auch bei weiteren Ständen wie denen der Firma Steinbeis Papier, des Autohauses Eskildsen und des Klinikums Itzehoe blieben Mutter und Tochter stehen. Marion Steege gefiel die Messe, auch wegen der übersichtlichen Größe: „Die Informationen waren sehr gut und persönlich.“ Tessa war ebenfalls zufrieden: „Hier findet jeder etwas.“

Positiv überrascht war auch Projektleiterin Eike Schurbohm vom Institut für Talententwicklung. Viele seien „gezielt aus Interesse an einem Vortrag gekommen“. Beim ersten Vortrag von Bianca Schirmer vom Klinikum Itzehoe hätten sogar noch weitere Stühle aufgestellt werden müssen.

Zur Begrüßung hatte der stellvertretende Landrat Dr. Heinz Seppmann den Eltern ihre Bedeutung für die Jugendlichen verdeutlicht. Er wies auch darauf hin, dass sich der Zulauf auf Ausbildungsplätze im Kreis verringert habe und die Nachfrage nach regionalen Berufsausbildungen gesunken sei. „Dabei wissen die meisten Eltern gar nicht, wie viele Ausbildungsmöglichkeiten es allein im Klinikum Itzehoe gibt“, erklärte Eike Schurbohm. Umso mehr freuten sie die Resonanz und der „sehr starke“ Zulauf durch Eltern. Schon wird über eine Wiederholung der „parentum“-Messe nachgedacht.

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