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Menschen 2014:Henning Ratjen will alle Steinburger mit Glasfaser versorgen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2014 | 00:00 Uhr

Das schnelle Internet für den gesamten Kreis Steinburg – ohne Henning Ratjen kaum denkbar. Der Fitzbeker Bürgermeister und Vorsitzende des Zweckverbandes Breitbandversorgung Steinburg hat das seit Jahren größte Infrastrukturprojekt des Kreises (75 Millionen Euro) maßgeblich bestimmt und begleitet. Auch Rückschläge wie nach der ersten Ausschreibung, an der sich kein Bieter beteiligte, konnten seinen Elan nicht stoppen. Der 47-Jährige führte endlose Gespräche, überzeugte und brachte das Projekt voran. Jetzt rollen in den ersten Gebieten bereits die Bagger und die Kabel werden verlegt. Die ersten Steinburger werden demnächst die Datenautobahn nutzen können. „Das Ehrenamt macht stark, wer sich einbringen kann, sollte es auch machen“, sagt Ratjen über sein ehrenamtliches Engagement. Früh erkannte der Bankkaufmann, der bei einer großen Direktbank in Quickborn arbeitet, Chancen und Nutzen des schnellen Internets für den ländlichen Raum. Sei es bei der Vermarktung und Vermietung von Häusern oder beim mobilen Arbeiten von zu Hause aus – am Glasfasernetz geht in Zukunft kein Weg vorbei. Doch in Fitzbek konnte er für seine Bürger nichts erreichen. „Die Gemeinde ist für eine Lösung mit schnellem Internet zu klein.“ Im Spätsommer 2010 übernahm Ratjen dann den Vorsitz im Zweckverband und trieb die Planungen voran.

Jetzt hat er sein Ziel fast erreicht – und erfüllt damit auch ein Versprechen an seine Kinder: „Ich habe ihnen vor fünf Jahren schnelles Internet versprochen, weil sie immer mehr Hausaufgaben über das Internet erhalten beziehungsweise im Internet Recherchen durchführen müssen.“

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