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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 17:12 Uhr

Gespannfahren : Mensch und Tier als Team

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gut Kleve: Hubertusjagdfahrt mit 90 Teilnehmern bei der größten Fahrsportveranstaltung im norddeutschen Raum.

Zum 31. Mal fand am Wochenende wieder die Hubertusjagdfahrt auf dem Gutshof in Kleve statt. 90 Teilnehmer mit ihren Gespannen hatten sich teilweise bereits am Vorabend auf dem Gelände eingefunden, um an der größten Fahrsportveranstaltung Norddeutschlands dabei sein zu können.

„Neben Teilnehmern aus dem gesamten norddeutschen Raum haben wir auch wieder eine Teilnehmerin aus Bayern“, freute sich Monika Brandt als Vorsitzende des ausrichtenden Gespannfahrvereins Kreis Steinburg.

Den Auftakt der zweitägigen Veranstaltung bildete am Sonnabendmorgen die Ausfahrt mit den Gespannen. Bei Frühnebel und Sonnenschein konnten sich die ersten Zuschauer bereits ein Bild von den verschiedensten Variationen des Gespannfahrens machen. Brachen doch vom Gelände in regelmäßigen Abständen die Pony-Einspänner bis hin zu Friesen-Vierspänner auf die frei von den Teilnehmern zu wählende Strecke über zehn, 15 oder 20 Kilometer auf. Diese führte die Gespannfahrer entlang an Fischteichen und über ein Pferdegestüt durch Wald und Flur sowie über Felder. „Auch in diesem Jahr haben wir eine sehr schöne Strecke gewählt“, sagt Brandt.

Im Nutteler Gebiet legten die Gespannfahrer eine Rast ein. Währenddessen wurden die vierbeinigen Teilnehmer tierärztlich untersucht, ehe der Weg wieder zurück auf das Gutsgelände führte. Dort galt es schließlich eine Zeitstrecke mit Hindernissen zu bewältigen. Obwohl der Wassergraben, die Schlucht und die Brücke einige Anforderungen an die Teilnehmer stellte, meisterten Mensch und Tier den Parcours souverän. „Ziel ist es, möglichst keine Fehler zu machen, um am morgigen Tag fehlerfrei starten zu können“, erklärt die Vereinsvorsitzende.

Am zweiten Veranstaltungstag folgte bei ebenso schönem Wetter das Hindernisfahren. Dafür wurden die Teilnehmer, je nach Anspannungsart oder Rassen, in zwei Gruppen aufgeteilt. Für alle aber galt möglichst schnell und fehlerfrei den Kegelparcours zu meistern. Abgerundet wurde die Veranstaltung zudem durch das Schaubild der Gespannfahrer-Jugendgruppe. Präsentierten die sich doch im „Fußballfieber“ und spielten in vier Mannschaften das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft nach.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 17:18 Uhr

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