konzert : Melodiöser Start in den Frühling

Mit-Gastgeber:  Der Itzehoer Konzertchor lud zu den „Frühlingsstimmen“ im theater itzehoe ein.
Mit-Gastgeber: Der Itzehoer Konzertchor lud zu den „Frühlingsstimmen“ im theater itzehoe ein.

Drei Chöre und ein Querflöten-Ensemble unterhalten mit großem Konzert im vollen Theater in Itzehoe.

shz.de von
14. April 2014, 17:00 Uhr

Feierliche Stimmung im theater itzehoe: Zum dritten Mal öffnete sich am Sonnabend der Vorhang für die „Frühlingsstimmen“ mit dem Untertitel „Das große Itzehoer Chorkonzert“. Rund 120 Sängerinnen und Sänger gaben vor fast ausverkauftem Haus mit 600 Gästen ein Konzert zum Auftakt der grünen Jahreszeit.

Die Veranstalter A cappella Itzehoe und Itzehoer Konzertchor unter Leitung von Eckhard Heppner hatten wieder Gäste eingeladen: Die Konzertgemeinschaft Gesangverein Sude/Wilster Liedertafel unter der Leitung von Adalbert Becker und das Norderstedter Querflöten-Ensemble unter der Leitung von Marek Bartkiewicz boten im Wechsel ein vielfältiges Programm.

Zum Auftakt erklang das „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clarke in der Chor- und Textfassung von Eckhard Heppner. Dann schlug der bunte Melodienreigen einen Bogen von romantischen Chorsätzen wie „Frühlingserwachen“ oder „Frohe Wanderschaft“ über Evergreens wie „Cabaret“ bis hin zu beliebten Opern- und Operettenchören, darunter auch Klassiker aus dem „Tannhäuser“ und „Lohengrin“ von Richard Wagner, „Orpheus aus der Unterwelt“ und „Blaubart“ von Offenbach und der „Zigeunerchor aus „Der Troubadour“ von Guiseppe Verdi. Der Chor A Cappella sang eher moderne Titel von Interpreten wie Marius Müller-Westernhagen bis hin zu Boney M.

Als Laienchöre erreichten die Auftretenden zwar keine Perfektion, der „mögliche Grad ihrer Darbietung war aber auf sehr hohem Niveau, auch stimmlich und von der Konzentration gesehen, und zwar bei den Frauen- wie den Männerchören“, so Heppner. „Dazu gehört eine Menge Arbeit.“ Die sechs Flötistinnen des Norderstedter Querflötenensembles – bereits zum dritten Mal zu Gast – boten nach der Pause sieben Stücke zur Klavierbegleitung von Youko Horose, die ihr Leiter Marek Bartkiewicz extra für sie umgeschrieben und arrangiert hatte. Während alle Chöre ganz zum Schluss einen Ring um das Publikum bildeten, sangen sie gemeinsam mit den Zuhörern den Kanon „Dona Nobis Pacem“.

Das Publikum zeigte sich dankbar, dass die Sänger neben Klassischem auch Moderneres im Programm hatten. So auch Dörte Franzen und Gunda Iversen aus Itzehoe. „Es hat mir sehr gut gefallen“, sagte Dörte Franzen. „Besonders das Schmissige an den Liedern fand ich gut“, sagte Gunda Iversen. „Und ich bedauere, dass die Männer keine Mitsänger in ihrem Chor mehr finden.“

Dass das Konzert auch im nächsten Jahr wieder zu erwarten sein wird, machte Eckhard Heppner bereits in der Begrüßung deutlich: „Eine aktuelle Meldung vorweg: Das ZDF hat ,Wetten, dass...‘ abgesetzt. Die Frühlingsstimmen im Theater bleiben bestehen.“

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