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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 18:31 Uhr

Melodien zum Schunkeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Musik liegt in der Luft“ begeistert mit vielfältigem Programm

Ein nahezu ausverkauftes theater itzehoe, Mitsingen und Schunkeln im Parkett und auf den Rängen, Zugaben und stehende Ovationen – das kennzeichnete die Stimmung beim zwölften Konzert der Itzehoer Störschipper unter dem Titel „Musik liegt in der Luft“. Wieder hatte der Shanty-Chor auch das Blasorchester „Oelixdorfer Musikzug“ sowie das Akkordeonorchester der Musikschule Revent mit ins Boot geholt.

Gleich bei der Erkennungsmelodie der Störschipper sprang der Funke auf das Publikum über: „Wenn bei Sturm und Wetterlicht“ aus Paul Abrahams Operette „Blume von Hawaii“. Auch bei den nächsten Seemannsliedern konnten die Zuhörer mithalten. Gerd Biermacher führte als Vorsitzender des Shantychores locker durch das Programm und begrüßte treue Fans, die bereits zum zwölften Mal dabei waren.

Tüchtig eingeheizt wurde dem Publikum vom Oelixdorfer Musikzug unter der Leitung von Thies Möller, der erst vor wenigen Tagen erneut Vater geworden war. „Mutter und Kind sind wohlauf, der Vater auch“, sagte er und übernahm die Moderation für den nächsten Teil. Ob es das Thema der Muppet-Show oder ein Medley mit bekannten Melodien von Nena – die Bläser zeigten die Bandbreite ihres Könnens und rissen das Publikum mit.

Etwas geruhsamer ging es beim Auftritt des Akkordeonorchesters der Musikschule Revent zu. Hier führte Leiter Liviu Revent durch das Programm. „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ luden das dankbare Publikum zum Mitsingen ein. Ob das Lied der Taiga, das Südamerikanische „Vaya con Dios“ oder „Que sera, sera“ – die Musiker trafen den Geschmack ihrer Zuhörer.

„Es ist wie ein großes Familienfest“, „Das sind die Lieder, die die Menschen hören wollen“, „Einfach toll!“ – so lauteten die Kommentare in der Pause. Danach zeigte das Akkordeonorchester noch seine andere Seite – etwa mit Hernandos Hideaway, dem Ungarischen Tanz von Brahms oder einer Operettenmelodie aus der „Csardasfürstin“ von Emmerich Kalman.

Mit einem Wickie-Medley, Schwarzwaldmusik von Rolf Schneebiegl, einem Schlager-Revival von Dieter Thomas Kuhn und dem Militärmarsch „Anchors Aweigh“ sorgte der Oelixdorfer Musikzug auch in der zweiten Halbzeit für Schwung.

Noch einmal kamen die Störschipper mit bekannten Shantys und den Solisten Norbert Mattern, Jürgen Patzke und Volker Rehberg auf die Bühne. Das Konzert endete weit nach der geplanten Zeit – und mit Vorfreude auf die Neuauflage am Sonnabend, 7. Februar 2015.

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erstellt am 03.Feb.2014 | 05:00 Uhr

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