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Berufswettbewerb : Melina Dohrn ist eine der besten Nachwuchs-Hauswirtschafterinnen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bundesweit hatten sich mehr als 10000 junge Menschen am Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend beteiligt. Am Ende landete Melina Dohrn aus Ecklak auf Platz 2.

Zu den besten Nachwuchs-Hauswirtschafterinnen der Bundesrepublik gehört Melina Dohrn aus Ecklak, die ihren Beruf bei Dorothee Kühl in Holstenniendorf erlernt. Die 18-jährige Ecklakerin hatte sich kürzlich für den in Rendsburg stattfindenden Bundesentscheid des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend 2015 qualifiziert. Sie überzeugte im Finale des Wettbewerbes, an dem sich bundesweit mehr als 10  000 junge Menschen beteiligt haben. Unter anderem musste sie in Berufstheorie und -praxis ihr Können beweisen. Doch auch ihre Fitness beim Präsentieren und im Allgemeinwissen war gefragt. Punkten konnte sie, wenn sie sich mit Konservierungsverfahren auskannte oder wusste, welches das nördlichste Land im Baltikum ist.

Das Finale des 32. Berufswettbewerbs führte Dohrn schließlich in die Landfrauenschule Hademarschen. Dort bereitete sie Produkte für deren Hofladen zu und machte den Kunden während des Finales die Vorteile des Einkaufs regionaler und saisonaler Lebensmittel deutlich. Im Team stand sie vor der Aufgabe, interessierten Besuchern praktische hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu vermitteln. Dazu gehörte unter anderem das Bügeln von Oberhemden. „Ich liebe die Vielseitigkeit dieses Berufes“, sagt Melina Dohrn, die sich am Ende über 83,55 Punkte freuen konnte. Mit dem zweiten Platz schaffte sie es in die Top 3 der Nachwuchskräfte ihres Fachs.

Als Landessiegerin für Schleswig-Holstein angetreten, sei es ihr jedoch nicht nur um den Wettbewerb gegangen. Vielmehr sei es der Blick über den Tellerrand gewesen. Der habe ihr nicht nur neues Wissen und Selbstbewusstsein gebracht, sondern auch ein Netzwerk, mit dem sich die Herausforderungen der Zukunft besser meistern lassen. „Der Berufswettbewerb ist eine gute Möglichkeit, sich auf Prüfungen vorzubereiten“, sagt die junge Frau.

„Nach meiner Ausbildung möchte ich meine Hauswirtschaftliche-Betriebsleiterin in der Fachschule für Hauswirtschaft im ländlichen Raum in Hademarschen machen“, ist sich die Auszubildende schon jetzt sicher.

„Das Leistungsniveau beim Bundesentscheid war enorm. Viel beeindruckender waren aber der Zusammenhalt und das Miteinander beim Wettbewerb“, lobte Kathrin Funk, die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), die fitten Nachwuchskräfte.  

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