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Unfälle auf der Autobahn : Wind pustet Lkw von der A23

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwei Lastwagen-Unfälle sorgen für Behinderungen auf der Autobahn 23 bei Lägerdorf. Aus einem Lkw ist Glycerin ausgelaufen, dem anderen pustete der Wind den Anhänger um.

Lägerdorf | Auf der A23 ging es ab Donnerstagnachmittag in Richtung Norden nur schleppend und in Richtung Süden bis etwa 2 Uhr nachts gar nicht mehr voran. Autofahrer, die in Richtung Hamburg unterwegs waren, mussten die Autobahn an der Anschlussstelle Lägerdorf verlassen. Denn dahinter hatte ein Lkw gegen 16 Uhr flüssige Ladung verloren.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr handelte es sich dabei um Glycerin. Die Einsatzarbeiten der Feuerwehr zogen sich bis kurz vor 1 Uhr hin.  Etwa 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. „Der auslaufende Stoff ist nur in großen Mengen gesundheitsschädlich und stellt bei der derzeitigen Witterung keine größere Gefahr dar“, sagt Hartwig Lohse vom Löschzug Gefahrgut des Kreises Steinburg. 25.000 Liter des alkoholartigen Stoffes hatte der Lkw geladen. Wie viel ausgelaufen ist, ist unklar. Eine Entsorgungsfirma wurde hinzugezogen, damit das aufgefangene Glycerin fachgerecht entsorgt werden konnte. Dafür wurde auch der betroffene Container des Lkw geöffnet.

Nur wenige Minuten nach dem ersten Unfall kippte auf der Gegenrichtung der Anhänger eines Lkw um. Das leere Gefährt mit Plane wurde offenbar vom Wind umgeweht. Der Fahrer wollte wegen der starken Böen eigentlich den nächsten Parkplatz ansteuern, schaffte es aber nicht mehr. Wegen der Bergung stockte der Verkehr in Richtung Heide.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 17:47 Uhr

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