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Betrug beim Online-Banking : Heider Polizei warnt vor Trojaner

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Hinter scheinbar harmlosen Meldungen beim Online-Banking könnte ein Trojaner stecken. Kunden der Sparkasse Westholstein, der Postbank und der Dithmarscher Volks- und Raiffeinsenbank sind betroffen. Nun warnt die Polizei.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2014 | 13:08 Uhr

Die ersten Fälle wurden Anfang Juli bekannt – seitdem beschäftigen die Heider Kripo mehrere Fälle von Online-Betrug. Mit Trojanern haben sich die Täter Zugang zu den Online-Banking-Systemen ihrer Opfer verschafft und so insgesamt Schäden im fünfstelligen Bereich verursacht.

In Fällen, die unter anderem aus Heide und Büsum gemeldet wurden, öffnete sich bei den Geschädigten während des Online-Bankings eine Warnmeldung. Gemäß dieser sollte angeblich eine Sicherheitskontrolle seitens der Bank erfolgen oder eine Fehlbuchung zugunsten des Bankkunden stattgefunden haben. Die Betroffenen wurden daraufhin entweder zu Testüberweisungen oder Rückbuchungen aufgefordert. So fiel der Betrug den Opfern erst bei der Durchsicht der Umsätze auf. Die so ergaunerten Gelder gehen überwiegend ins Ausland, sodass es Banken nicht möglich ist, die Beträge zurückzubuchen.

In den beschriebenen Fällen war das Online-Banking der Sparkasse Westholstein, der Postbank und der Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank betroffen. Gleiches Vorgehen kann aber auch Kunden anderer Banken treffen.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei gelangten die Trojaner über eine E-Mail auf die Computer der Opfer. Die Geschädigten erhielten wenige Tage vor den Taten vermeintliche Rechnungen, Bestellbestätigungen oder Mahnungen von Anbietern wie eBay oder Vodafone. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei dringend vor dem Öffnen von E-Mails, deren Herkunft und Inhalt unklar sind. Bei Unsicherheiten kann es hilfreich sein, den angeblichen Absender telefonisch zu kontaktieren. Ebenso wird zur Rücksprache mit dem jeweiligen Geldinstitut geraten, wenn es zu fragwürdigen Meldungen und Überweisungen kommt.

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