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Nord-Ostsee-Kanal : Havarie in Brunsbüttel: Frachter durchbohrt Schleusentor

vom

Wegen einer schweren Havarie muss die Große Nordkammer bis auf weiteres gesperrt werden. Der Schaden dürfte in die Millionen gehen.

Brunsbüttel | Ein Frachter hat frontal und mit hoher Geschwindigkeit die Schleuse in Brunsbüttel gerammt. Nach Informationen der Kieler Nachrichten war die Wucht des Aufpralls so groß, dass der Frachter das Tor mit seinem Bug regelrecht durchbohrte. Der dabei entstandene Schaden dürfe dem Bericht zufolge in die Millionen gehen.

Die Nordkammer musste deswegen am Freitag gesperrt werden, was für Behinderungen des Schiffsverkehrs im Nord-Ostsee-Kanal sorgte.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei fuhr der Frachter „Saint George“ beim Einlaufen in den Kanal gegen das Schleusentor. Das mit Heimathafen Limassol unter der Flagge Zyperns fahrende Schiff kam von der Elbe. Menschen wurden nicht verletzt. Zur Ursache und zu Schäden gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes sollte die Große Nordschleuse bis auf weiteres gesperrt bleiben. Für die Schifffahrt standen jedoch die beiden kleinen Schleusen sowie die Große Südschleuse zur Verfügung. Die Wasserschutzpolizei nahm die Ermittlungen auf.

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erstellt am 20.Mär.2015 | 15:08 Uhr

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