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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 20:01 Uhr

Sportlich : Meister im Holz spalten gesucht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die ersten Steinburger Meisterschaften im Brennholz machen finden Ende Februar in Wacken statt.

In Wacken hält eine neue Sportart Einzug - zumindest für einen Tag: Michael Ebsen lädt Sonnabend, 28. Februar, ab 10 Uhr zum 1. Steinburger Holzspaltwettbewerb für Jedermann ein. Dem Publikum wird ein nicht alltägliches Spektakel geboten, sagt Ebsen. Von den Teilnehmern wird neben Mut und Kraft auch jede Menge Geschicklichkeit verlangt werden. Denn sie müssen vorgegebene Aufgaben mit Hand- oder Motorsäge und Spaltaxt in möglichst schneller Zeit bewältigen. Darüber hinaus müssen die Akteure äußerst präzise und gekonnt mit den Werkzeugen umgehen können.

„Bei dem Wettbewerb treten Teams, die aus zwei Personen bestehen, gegeneinander an“, erklärt der Initiator der Veranstaltung, die im Gewerbegebiet „Gehrm“ stattfindet. Ziel sei es, den Meister im „Brennholz machen“ zu ermitteln. Und genau dadurch kam Ebsen auch auf die Idee, eine solche Veranstaltung ins Leben zu rufen. „Auch ich habe einen Ofen und ständigen Bedarf an Brennholz“, sagt Ibsen und erzählt, dass ihm das „Holz machen“ immer wieder Freude bereite. „Damit war die Idee geboren“.

Geplant seien bei dem Wettkampf drei Durchgänge. „Pro Durchgang wird den Teilnehmern Buchen- oder Eschenholz in jeweils einem Meter Länge zur Verfügung gestellt, das nicht nur abgelängt und gespalten, sondern auch aufgesetzt werden muss“, erklärt Ebsen die zu absolvierenden Aufgaben. Eine Rolle müsse dabei mit einer vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Handsäge geschnitten werden. Allerdings muss jeder Abschnitt in mindestens sechs Einzelscheite gespalten werden. Bewertet werden anschließend Zeit, Aussehen und Maß.

In drei Klassen werden die Teilnehmer ab 18 Jahren gegeneinander antreten müssen. Am meisten ins Schwitzen kommen dabei die Handarbeiter, die alle Schnitte ohne Maschinenunterstützung ausführen und die Abschnitte per Hand spalten müssen. Leichter wird es für die Maschinenarbeiter, die alle Arbeitsschritte mit einer Motorsäge ausführen dürfen. Das anschließende Spalten kann dann entweder von Hand oder durch eine Spaltmaschine ausgeführt werden.

In der so genanten Showklasse wird fast alles den Maschinen überlassen. „Es sind alle Arten und Kombinationen des Sägens und Spaltens zugelassen“ sagt Ebsen, der bei der Umsetzung seiner Idee tatkräftige Unterstützung von den Ausrichtern des Beschleunigungsrennen erhält. Ebsen weist besonders darauf hin, dass die Werkzeuge von den höchstens 30 Teilnehmern am Wettkampftag selbst gestellt werden müssten und sie auf eigene Gefahr teilnähmen.

Außerdem müssen die Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden. So muss jeder Teilnehmer neben seinem Werkzeug auch seine komplette Schutzkleidung (Schutzhelm, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe und Handschuhe) mitbringen. Die mit motorisiertem Werkzeug antretenden Holzspalter sollten außerdem über einen Sägeschein verfügen.

Einen besonderen Dank richtet Ebsen an die Sponsoren, die das Event mit Sach- und Hauptpreisen unterstützen. So warten neben einer Motorsäge auch Spaltäxte und weitere wertvolle Sachpreise auf die Platzierten. Mit einem Getränke- und Imbissstand wird auch Essen und Trinken gesorgt sein. „Wenn das Event gut besucht wird, möchte ich das auf ganz Schleswig-Holstein ausweiten“, sagt Ebsen, der bis zum Mittwoch, 25. Februar unter der Telefonnummer 0152/55169594 oder auf www.holzspaltwettbewerb.de Anmeldungen entgegen nimmt.

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erstellt am 10.Feb.2015 | 05:15 Uhr

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