Meilenstein in Grün

Scherenschnitt (v. l.): Bürgermeister Andreas Koeppen, der Itzehoer-Vorstand mit Frank Thomsen, Uwe Ludka und Frank Diegel sowie Generalplaner Svend-Olaf Knüppel.
Scherenschnitt (v. l.): Bürgermeister Andreas Koeppen, der Itzehoer-Vorstand mit Frank Thomsen, Uwe Ludka und Frank Diegel sowie Generalplaner Svend-Olaf Knüppel.

Itzehoer Versicherungen weihen neues Konferenzzentrum ein

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22. Mai 2015, 05:00 Uhr

In diesem Versicherungsverein geht es um viel Geld. Umso besser, wenn den Vertretern der Mitglieder gezeigt werden kann, dass es sinnvoll investiert wurde. So haben die Itzehoer Versicherungen gestern die Hauptversammlung genutzt, um das neue Konferenzzentrum einzuweihen.

Denn der „Meilenstein“ sollte würdig ausgestaltet werden, sagte Vorstandsvorsitzender Uwe Ludka. Insgesamt 6,7 Millionen Euro wurden verbaut für 1180 Quadratmeter auf drei Geschossen: im Souterrain das Rechenzentrum, oben Büros, im Erdgeschoss das Konferenzzentrum. „Es sucht in der Region seinesgleichen“, sagte Generalplaner Svend-Olaf Knüppel, der gemeinsam mit Architekt Ronald Voigt den Schlüssel übergab. Mit den Trennwänden könnten mindestens ein Dutzend Raumsituationen hergestellt werden, hinzu kommt moderne Medientechnik: „Das bietet für die Zukunft alle Möglichkeiten.“

Zum Beispiel in der Aus- und Weiterbildung, diese sei entscheidend für eine serviceorientierte Versicherung, sagte Ludka. Die Itzehoer hätten ihrem Wachstum Rechnung tragen müssen auf nun 642 Mitarbeiter, etwa 400 davon in Itzehoe. Zu den Gesamtinvestitionen in Höhe von zehn Millionen Euro in den vergangenen zwei Jahren gehörten auch die noch laufende Altbau-Sanierung und neue Parkplätze. „Zum Glück“, so Ludka, habe die Itzehoer ihre „natürlichen Grenzen“, die Bahnlinien, dank der Flexibilität von Bahn, Stadt und Verwaltung überwunden. Das bringe weitere Möglichkeiten.

Die Bedeutung der Itzehoer für die Stadt sowie die gute Zusammenarbeit unterstrich auch Bürgermeister Andreas Koeppen: „Großes Lob an alle – ich freue mich.“ Seine Anerkennung erstreckte sich auf den Bau, den Ludka so einordnete: „Es ist kein Palast, sondern ansprechende, zweckgebundene Architektur.“

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