Wassersport : Meilenkönig mit Skandinavien-Törn

Fahrtenobmann Rüdiger Kröger (r.) mit den Siegern des Meilenwettbewerbs (v. l.) Ernst-Günther Wähling, Thomas Wulff, Andreas Stege, Reiner Winand Kay und der Gesamtsieger Karl-Heinz Faust.
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Fahrtenobmann Rüdiger Kröger (r.) mit den Siegern des Meilenwettbewerbs (v. l.) Ernst-Günther Wähling, Thomas Wulff, Andreas Stege, Reiner Winand Kay und der Gesamtsieger Karl-Heinz Faust.

Karl-Heinz Faust ist Meilenkönig der Seglervereinigung Wilster – er legte 2017 auf dem Wasser 2469 Meilen zurück.

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23. Januar 2018, 04:58 Uhr

Der Segler Karl-Heinz Faust hat mit seiner Jacht „Lotta“ im Jahr 2017 den längsten Törn aller Bootseigner in der Seglervereinigung Wilster gesegelt und mit 2469 Seemeilen den Meilenwettbewerb gewonnen. Dafür wurde er von Fahrtenobmann Rüdiger Kröger auf der Hauptversammlung im Hotel Busch (wir berichteten) mit einem Pokal ausgezeichnet.

Kröger zeigte die eindrucksvolle Segelstrecke des Siegers auf, der bei seinem Törn 68 verschiedene Häfen anlief. Über Olpenitz an der Schlei und an Fehmarn vorbei führte die Route von Karl-Heinz und Dörte Faust nach Klintholm auf der dänischen Insel Mön. Von dort ging es rüber nach Schweden, wo unter anderem Ystad, Borgholm auf Öland und Nynäshamn kurz vor Stockholm angelaufen wurden. Von Aland segelte Faust durch die dichte Inselwelt vor der schwedischen Küste und an Bornholm vorbei nach Karlskrona, von dort um Südschweden herum vorbei an Hornbaek und Mommark wieder in heimische Gewässer.

Den Meilenwettbewerb gewann Faust nur knapp vor Nils Merten und Hans-Jürgen Färber, die mit ihrer Segeljacht „Anne Boney“ ebenfalls in Skandinavien unterwegs waren und sich mit 2294 Seemeilen auf dem zweiten Platz einreihten.

„Insgesamt war der Sommer für einige verregnet und windig. Nicht so für Thomas und Karen Dethlefs, die mit ihrer Segeljacht „Hattenlena“ die meisten Hafenpunkte in 40 Häfen sammelten. Insgesamt brachten sie es auf 1433 Seemeilen. Pokale verteilte der Fahrtenobmann an Andreas Stege, der mit der Jacht „Korona“ Zweiter mit 21 Hafenpunkte wurde, an Ernst-Günther Wähling (Motorjacht „Daddy Cool“) für den guten Durchschnitt bei den Motorbooten (428 Seemeilen, 26 Häfen) sowie an Thomas und Inge Wulff (Segeljacht „Fritz Lexow“) für den guten Durchschnitt bei den Segelschiffen (349 Seemeilen, acht Häfen). Als letzter guckte Reiner-Winand Kay in die Röhre.

Er wurde als Segler mit der geringsten Meilenleistung mit dem „Röhrenpreis“ getröstet. Er segelte in der Saison auf Tagestouren mit seiner Jacht „Rewika“ nur 79 Seemeilen und steuerte keinen einzigen fremden Hafen an.

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