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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 10:49 Uhr

Freizeit : Mehrgenerationenplatz eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Zur Einweihung des 145 000 Euro teuren Projektes kommen kleine und große Brokdorfer. Freizeitangebot auch für Tagestouristen.

Der Renner am Eröffnungstag war das hoch gespannte Kletternetz, das wie ein Spinnengewebe um einen zentralen Mast gespannt ist. Große und kleine Brokdorfer kamen jetzt, um neben der Dorfkirche den neuen Mehrgenerationenplatz einzuweihen.

Zu den Baukosten von 145 000 Euro erhielt Brokdorf einen Zuschuss von rund 60 000 Euro aus Brüssel. Die Europäische Union leistete damit ihren Beitrag aus dem Zukunftsprogramm Ländlicher Raum. Das Geld floss über die AktivRegion Steinburg in die Gemeindekasse. „Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete“, hieß es deshalb auch auf einem Schild, das Bürgermeisterin Elke Göttsche vorstellte und das nun an dem neuen Unterstand auf dem neuen Platz angebracht werden soll.

Durch den Mehrgenerationenplatz wurden vielfältige Angebote insbesondere für Kleinkinder, Kinder mittleren Alters und Jugendliche geschaffen – angefangen von einer Sandkiste über ein kleines Sitzkarussell, eine Slackline und eine Wippbank bis zum Kletterturm mit Rutsche.Die Tischtennisplatte gehört ebenso zur Ausstattung wie zwei Boule-Bahnen, die neu für alle Generationen hergerichtet wurden. An Jugendliche und Erwachsene bis hin zu den Senioren richten sich sieben Kraftgeräte, die ringförmig zu einem Fitness-Point aufgestellt wurden. „Dieser Platz ist ein generationenübergreifendes Angebot für die sportlich orientierten Mitbürger“, betonte Roman Stöckmann vom Bauamt des Amts Wilstermarsch. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen Groß hatte er die neue Anlage in Brokdorf geplant.

Ihnen galt ebenso der Dank von Dorfchefin Elke Göttsche wie der LAG Steinburg für die Vergabe des EU-Zuschusses. „Dieser hat uns die Entscheidung für die Investition erleichtert“, stellte die Bürgermeisterin fest. In den Dank schloss sie auch den Leitenden Verwaltungsbeamten Heiko Wiese ein, der die Fördermittel mit Nachdruck für die Gemeinde eingeworben habe. Sehr gute Arbeit habe die Brunsbütteler Tiefbaufirma Gunar Herzberg abgeliefert. Der Unternehmer dankte für die gute und harmonische Zusammenarbeit mit der Gemeinde. „Meine Mannschaft hat mit Spaß und Freude diesen für sie nicht alltäglichen Auftrag erfüllt“, versicherte Gunar Herzberg, der den Erwachsenen ebenso wie den Kindern viel Spaß mit der neuen Anlage wünschte.

Pastor Eckart Grulke wünschte, dass diese neue Anlage zu einem kleinen Paradies wachsen möge. Sinnbildlich dafür überreichte er eine rote Johannisbeere, die dieses Wachsen begleiten solle. Auf dem Mehrgenerationenplatz werden sich Jung und Alt treffen, um sich gemeinsam sportlich zu betätigen, fit zu bleiben und die Geselligkeit zu pflegen.

Elke Göttsche wies darauf hin, dass der neue Platz auf einem kircheneigenen Gelände entstanden sei, für den ein langfristiger Pachtvertrag abgeschlossen wurde. Die Nutzung sei ein Angebot an die Bürger von 1 bis 99 Jahren und neben Eishalle und Freibad auch ein Freizeitangebot an die Touristen, Radfahrer und Wohnmobilisten.

Anlässlich der Einweihung wurde allen Besuchern – unter ihnen auch Ehrenbürgermeister Eggert Block und Mitglieder der Gemeindevertretung – eine kräftige Suppe angeboten. Zugleich gab es Kaffee und Getränke zu äußerst niedrigen Preisen, so dass Besucher und Gastgeber das Ereignis bis in den Nachmittag hinein gebührend feiern konnten.

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