zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 06:44 Uhr

Mehr Teilzeit- und Minijobs im Kreis Steinburg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 10:47 Uhr

Atypische Beschäftigung bleibt in Steinburg weit verbreitet: 46,9 Prozent aller Jobs sind 2013 keine Normalarbeitsverhältnisse. Im Vergleich zu 2003 bedeutet das einen Anstieg von 10,2 Prozent. Zu atypischer Beschäftigung zählen Teilzeit- und Leiharbeit sowie Mini-Jobs. 2013 waren deutschlandweit 43,3 Prozent aller abhängigen Beschäftigungsverhältnisse Minijobs, Teilzeitstellen oder Leiharbeit. Steinburg liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. „Das ist angesichts des vergleichsweise guten Arbeitsmarktes und des Fachkräftemangels eine ganz fatale Entwicklung“, sagt DGB-Geschäftsführerin Susanne Uhl. Denn allzu häufig sei diese Arbeit geringer bezahlt und sozial schlechter abgesichert. Die Berechnungen zeigen, dass insbesondere die Teilzeitarbeit in Steinburg angestiegen ist – von 13,9 (2003) auf 21 Prozent (2013). Ähnlich verhält es sich mit den Minijobs (22,5 zu 25,5 Prozent). Auffällig ist auch, dass die Zahl der Menschen, die neben dem Haupt- noch einem Minijob nachgehen, sich in zehn Jahren mehr als verdoppelt hat – von 1650 auf 4000.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen