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Investition : Mehr Platz und ein modernes Design

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Autohaus May & Olde am Itzehoer Papenkamp wird rundum erneuert. Stadt erteilt Baugenehmigung in Rekordzeit.

Es ist die Keimzelle des Unternehmens: In Itzehoe gründeten Michael May und Hans-Otto Olde im September 2001 das Autohaus May & Olde. Heute ist die May & Olde-Gruppe an sieben Standorten in Norddeutschland vertreten – und einige haben die Itzehoer Niederlassung in Sachen Modernität inzwischen überholt. Das wird sich bald ändern: Für 1,8 Millionen Euro wird das Autohaus am Papenkamp in diesem Jahr rundum erneuert.

„Wir werden den Standort modernisieren und vergrößern“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Christian Rönsch. „Das Autohaus bekommt ein neues Design, eine andere Formensprache.“ Das soll auch an die neuesten Vorgaben der Marken BMW und Mini angepasst werden. Der bestehende Schauraum wird um etwa 200 Quadratmeter vergrößert, so dass Filialleiter Thomas Schrenk und sein Team ihren Kunden die neuesten Modelle dann auf 434 Quadratmetern präsentieren können. Außerdem wird die Werkstatt um fast 300 Quadratmeter beinahe verdoppelt. Es entstehen dort drei neue Arbeitsplätze, und der Servicebereich wird ebenfalls vergrößert. Auch eine neue Waschanlage sowie eine Aufbereitungshalle sind in den Planungen enthalten. Im Zuge des Anbaus wird das bestehende Gebäude mit neuen Möbeln, einem neuen Fußboden und neuer Haustechnik auf den modernsten Stand gebracht. Und die Außenanlagen werden ebenfalls kundenfreundlicher gestaltet. Zu Einschränkungen kommt es nicht: „Wir bieten auch während der Umbauphase den vollen Service für unsere Kunden“, betont Thomas Schrenk.

Der Erweiterungsbau ist der erste Schritt, im nächsten wird das benachbarte Gelbklinkergebäude, das inzwischen in die Jahre gekommen ist, abgerissen. Außerdem soll auch die Ausstellungsfläche für Gebrauchtwagen direkt am Autohaus integriert werden. Dadurch würden auch die Wege für die 28 Mitarbeiter in Itzehoe kürzer, betont Christian Rönsch. Die Modernisierung sei an der Zeit, meint er. Doch es werde trotz aller Neuerungen ein Gebäude entstehen, das in die Region passt. „Wir bauen keinen Prunkpalast.“

Von städtischer Seite gibt es bereits grünes Licht für die Pläne: Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen und Heyo Buurman, Leiter der Bauaufsicht, übergaben gerade die Baugenehmigung. „Im März/April soll Baubeginn sein, die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres, spätestens Anfang 2015 geplant“, erklärte Michael May. 22 Gewerke werden beteiligt sein – bevorzugt von regionalen Firmen. May freut sich besonders darüber, dass die Baugenehmigung „in rekordverdächtiger Zeit“ erteilt worden sei – nicht einmal einen Monat dauerte es. „Das habe ich in 30 Jahren in Itzehoe noch nie so schnell erlebt.“ Es sei eine Trendwende im Rathaus zu spüren. „Das ist ein Standortvorteil für Itzehoe“, betonte er. „Eine schnelle Baugenehmigung bietet Planungssicherheit und ist für jeden Investor eine gute Grundlage, um hier zu investieren.“

Für Bürgermeister Koeppen ist die schnelle Bearbeitung ein Stück Wirtschaftsförderung. „Unternehmen sollen sich hier zuhause fühlen und in der Stadt bleiben“, sagte er. Deshalb freue er sich auch, dass May & Olde seine Itzeheor Keimzelle pflege. „Das motiviert auch uns.“

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erstellt am 05.Feb.2014 | 16:45 Uhr

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