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Mehr Leben, mehr Kunden – das Umfeld profitiert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 04.Apr.2015 | 07:00 Uhr

Hat das Stör-Carree dem Umfeld etwas gebracht? „Auf jeden Fall“, sagt Wolfgang Jürk von Foto-Albrecht. Der Bereich in der Breiten Straße sei stabilisiert, „es geht nicht mehr weiter abwärts“. Das Modehaus sei ein wichtiger Aspekt dabei, zusätzlich hätten die Feiern zum Stadtjubiläum die Stimmung verbessert. Und schließlich die Möglichkeit, durch die Breite Straße zu fahren und vor den Geschäften zu parken, „was ganz toll ankommt“.

„Super“ findet auch Renate Stademann vom Mode-Paradies diese Regelung. Das Stör-Carree selbst habe für sie keine Wirkung gehabt: Ihr Geschäft und das große Modehaus hätten ganz andere Kunden. Nebenan bei Spielwaren Rathjen ist besonders die höhere Frequenz an potenziellen Kunden positiv aufgefallen.

„Natürlich belebt es die Ecke hier“, sagt Anka Stahl von Wolllust. Immer noch ist sie begeistert von der Entscheidung Sven Haltermanns für die Übernahme des Hertie-Hauses. „Mittlerweile gehören die Stör-Carree-Tüten zum täglichen Bild.“ Auch wenn der Effekt in ihrer eigenen Kasse letztlich nicht zu messen sei, Anka Stahl sieht nur positive Aspekte durch das Modehaus.

Geradezu begeistert ist Hans Koch. „Der ganze Bereich ist wieder belebter, der Kundenstrom hat sich wieder verändert“, sagt der Inhaber des Schuhhauses an der Ecke Bekstraße/Oelmühlengang. Das merkt er unmittelbar: Passanten mit Tüten aus dem Stör-Carree kämen herein und sorgten auch bei ihm für mehr Umsatz. Insgesamt stellt Koch fest: „Die Stimmung für Itzehoe als Einkaufsstadt ist positiver geworden.“

So sieht es Jörg Zeunert ebenfalls. Es sei wieder mehr Lauf in der Bekstraße, das spüre er auch im Optikergeschäft. Das Stör-Carree habe etwas gebracht, auch für die Sauberkeit in dem Bereich: „Es sieht schon ganz anders aus.“

Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula freut sich einerseits immer noch über das Modehaus: „Das Stör-Carree ist ein ungeheuer wichtiger Impuls.“ Andererseits stellt sie fest: „Es löst nicht alle Probleme der Innenstadt. Weitere Impulse müssen folgen.“

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