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50. Glückstädter Matjeswochen : Matjeswochen: „Schön, top, perfekt“

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Zehntausende von Besuchern genießen an zwei Tagen viele Aktionen, historische Schiffe, Musik und Matjes.

Traumhaftes Wetter, gute Stimmung: Zehntausende Besucher erlebten in diesem Jahr die 50. Glückstädter Matjeswochen. Vor allem am Wochenende strömten die Menschenmassen durch Glückstadt. Geboten wurde neben einem Flohmarkt viele Aktionen. Vor allem am Hafen gab es wieder ein tolles Programm. Zahlreiche historische Schiffe lockten Besucher an Bord. Viele nutzten auch die kostenlosen Hafenrundfahrten. Ein besonderes Erlebnis: Punkt 12 Uhr tuteten alle Schiffe im Chor. Zudem präsentierten sich Vereine, Verbände und Behörden. Und im Mittelpunkt stand der neue Matjes.

Gleich dreimal war das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) mit Aktionen für Erwachsene und Kindern vertreten: Die Glückstädter Zweigstelle mit Jörg Mahn, die Wedler mit John Appel und der Bauhof mit Jürgen Krüger. Jörg Mahn, Cheforganisator der Hafenmeile, saß vor allem gerne auf dem Schlepper Flensburg und genoss den Ausblick auf Hafen und Besucher: „Ich bin top zufrieden“, strahlte er. „Total schön“ sei der Anblick der vielen Schiffe, die gekommen seien. So auch der Kümos Jan Dierk und Greundiek, auf denen eine Ausstellung gezeigt wurde. Solch ein Bild würde es selten im Hafen geben, so Mahn.

Sein Wedler Kollege John Appel sagte zu den vielen Besuchern: „Perfekt“. Viele hätten sich für die Arbeit der Wasserbauer interessiert, die an Land gezeigt wurden. Viele kamen auch auf die Schiffe Juelsand und Kollmar. Mitgebracht hatte er einen „Tonnenstuhl“, aufgearbeitet von den Auszubildenden war er ein echter Hingucker. Zudem wurden Mützen und Taschen gefertigt aus dem Geotextil, welches normalerweise für den Wasserbau verwendet wird. „Das ist der Gag“, sagte John Appel. Mit dabei waren auch viele Auszubildende des WSA.

Sandra Kirbis, Cheforganisation der gesamten 50. Matjeswochen, war „riesig begeistert“ von den vier Tagen. „Tolle Stimmung. Die Stadt war voll und ich habe viel positive Resonanz bekommen.“ Zahlreiche Gruppen machten auf verschiedenen Bühnen Musik. Durch das Programm auf dem Marktplatz führte Stefan Wolter.

65  000 Matjesfilets hat allein Henning Plotz für die vier Tage produziert. Was ihm wichtig war: „Alle Fischhändler auf dem Markt verkaufen Glückstädter Matjes.“ Von ihm oder von Heiko Raumann, dem zweiten Produzenten des EU-geschützen Produktes. Raumann produzierte zirka 15  000 Filets.

Viele Stände gab es auf dem Flohmarkt am Sonnabend, Sonntag waren es weit weniger. Auch Andrea Stegmann verkaufte. „Die Geschäfte laufen gut“, freute sich die 45-jährige Glückstädterin. „Die Leute sind nicht geizig, gefeilscht wird, wie es auf dem Flohmarkt üblich ist.“ Eigene Kindersachen von früher, Kleidung und CDs verkauften sich gut. „Bücher gehen gar nicht.“

Für den guten Zweck sammelte auch einige Akteure. Unter ihnen die Soroptimistinnen, die wieder ihr Angelspiel für Kinder anboten. Eine echte Attraktion bot am Sonntag Peter Schäfer mit der Oldtimer-Meile. Zudem konnten Gäste mit einem Ford Gran Torino Elite aus dem Jahr 1974 eine kleine Spritztour unternehmen, Peter Schäfer fuhr als Beifahrer mit.

Viele Oldtimer-Trecker, frisch gepressten Apfelsaft und Vorführungen gemeinsam mit dem Ewer Frieda gab es von den Mitglieder der Treckerscheune Bahrenfleth. Viel Zulauf hatten auch die Schiffsmodelbauer aus Uetersen und Elmshorn. Das galt auch für die Fischereiaufsicht mit Martin Perkuhn und Maren Nagel. Weitere Höhepunkte waren die Plattschaufel-Regatta, welche die „Grauen Wölfe“ mit Klaus Schade, Ulrich Kaufmann, Stephan Venner und Kai Laatzen gewannen, sowie die Hafenquerung: Siegerin dort wurde Anne Wolter.

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erstellt am 12.Jun.2017 | 05:00 Uhr

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