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Glückstadt : Mathe-Genie gehört bundesweit zu den Besten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Neuntklässler Florian Dohrn belegte bei der Mathe-Olympiade in Bremerhaven den vierten Platz.

Es gibt Menschen, für die bleibt die Mathematik ein Leben lang ein Buch mit sieben Siegeln. Und es gibt jene Glücklichen, denen sich die Formeln und Gleichungen fast von selbst erschließen. Zu dieser Kategorie Mathe-Genie gehört Florian Dohrn. Der Neuntklässler geht auf das Glückstädter Detlefsengymnasium und kehrte gerade von der Mathe-Olympiade aus Bremerhaven mit einem vierten Platz samt Ehrenurkunde zurück.

Für den Bundesentscheid hatte sich der 15-Jährige zuvor auf Kreis- und Landesebene qualifiziert. Stets an seiner Seite: Mathelehrer Torsten Domrös, der sich als Mathe-Top-Team-Leiter ganz speziell den Besten des Faches angenommen hat. „Der vierte Platz ist schon etwas wirklich Besonderes“, versichert Domrös – und man merkt, wie stolz er auf seinen erfolgreichen Mathe-Schützling ist.

Viereinhalb Stunden dauerten die Bundesprüfungen. Drei Aufgaben waren zu lösen. Oder zumindest so gut zu erledigen wie nur eben möglich. „Alles ganz richtig hat eigentlich nie einer“, unterstreicht Domrös die Schwere der Aufgaben. Selbst kleine Genies stoßen hier an ihre Grenzen. Natürlich hat Dohrn eine glatte Eins im Zeugnis. „Aber das war nicht immer so“, betont er. In der Grundschule hätte er sich auch schon mal mit einer Zwei zufrieden geben müssen. „Mein Talent hat sich erst hier auf dem Gymnasium so richtig herauskristallisiert.“

Später, nach dem Abi, will Dohrn seine besonderen Fähigkeiten nutzen „und mal irgendwas in die Richtung machen“. Was genau, weiß der 15-Jährige allerdings noch nicht. Auch sein Mentor Torsten Domrös hofft, dass Dohrn sein Mathe-Talent im Berufsleben nicht ungenutzt lässt.

Schon 2016 war der Gymnasiast bis zum Landesentscheid der Mathe-Olympiade vorgedrungen. Jetzt also sogar noch einen Schritt weiter. Bleibt eigentlich nur das Ziel, es auch noch auf die internationale Bühne zu schaffen. Denn neben der Fußball-Nationalmannschaft gibt es auch eine Art Mathe-Nationalteam. Aber dafür muss selbst ein großes Talent wie Florian Dohrn noch kräftig büffeln und an den richtigen Strategien feilen. Die werden ihm im Mathe-Top-Team von Domrös vermitteln. Immer freitags ab 12.45 Uhr. Und weil die Mathematik für den 15-Jährigen keine Qual, sondern purer Spaß ist, kann es dann schon mal bis 16 Uhr oder später dauern, ehe der Heimweg angetreten wird.

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