Maßnahmen gegen Legionellenbefall

Der Bauausschuss bei der Beratung im Haus der Vereine mit (von links) Dirk Engelbrecht, Armin Meyer, Ditmar Radtke, Gero Kleis, Thorsten Block und Andreas Meyer.
Der Bauausschuss bei der Beratung im Haus der Vereine mit (von links) Dirk Engelbrecht, Armin Meyer, Ditmar Radtke, Gero Kleis, Thorsten Block und Andreas Meyer.

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09. Juni 2016, 18:43 Uhr

Über Maßnahmen zur Beseitigung eines Legionellenbefalls in der Trinkwasseranlage der Brokdorfer Mehrzweckhalle hat der Bauausschuss der Gemeinde in seiner Sitzung beraten. Betroffen ist lediglich ein wenig genutzter Endstrang im Leitungssystem. Einig waren sich alle über die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen, jetzt geht es nur noch um das Wie.

Denkbar sind der Kauf und der Einbau eines Wasserfilters, für den allerdings 14  500 Euro plus Einbaukosten investiert werden müssten. Möglich ist auch eine Anmietung des Geräts, für das monatlich 523 Euro fällig würden, zuzüglich Wartungskosten von monatlich 85 Euro. Angeboten wurde auch eine Testphase über mehrere Monate, deren Kosten auf den späteren Kauf angerechnet würden. Roman Stöckmann, Leiter der Tiefbauabteilung im Bauamt des Amtes Wilstermarsch, wies darauf hin, dass sich der Legionellenbefall zwar im auffälligen Bereich bewege, die Situation „aber nicht dramatisch“ sei. Mit dem Wasserfilter würden die Legionellen nicht auf Anhieb unschädlich gemacht, sondern nach und nach aus dem System verdrängt.

Dieses Ziel, so argumentierte Gemeindevertreter Armin Meyer, könnte man kostengünstiger mit chemischen Gegenmaßnahmen erreichen. Das wollen die Brokdorfer jetzt überprüfen und parallel den Kauf eines Wasserfilters ausschreiben, ehe der Gemeinderat am 12. Juli endgültig entscheidet.


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