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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 13:33 Uhr

Freizeit : Marode Skate-Anlage gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Stadtmanager Torsten Lange möchte mit Brunsbütteler Jugendlichen über Neubaupläne diskutieren.

von
erstellt am 06.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Die Halfpipe an der Buskehre beim Gymnasium muss ohnehin weg, sie steht dem geplanten Neubau der Regionalschule im Weg. Doch bereits jetzt hat die Stadt die Skate-Anlage aus dem Verkehr gezogen. Sie gilt als so marode, dass die Nutzung untersagt werden musste. Ein Schild weist auf Lebensgefahr hin. Neu errichtet werden soll eine Anlage für Skater dort, wo heute noch Parkplätze am Gymnasium vorgehalten werden.

Um zu ermitteln, wie sich die jugendlichen Nutzer seine solche Anlage vorstellen, will Stadtmanager Torsten Lange mit ihnen ins Gespräch kommen. Denn: „Die Ansprüche an eine Skate-Anlage haben sich geändert. Anstelle steiler Rampen, werden heute flache Rampen und Tische favorisiert. Genutzt werden diese nicht nur von Skater, sondern auch Inlinern und BMX-Fahrern.“

Hierbei gehe es nicht nur um Ideen für eine neue Anlage, sondern auch, um die Gewinnung von Sponsoren. Lange: „Je breiter die Beteiligung, desto erfolgreicher dürfte das Projekt umgesetzt werden können.“

„Wichtig ist, dass wir die jungen Leute mit einbeziehen“, betont Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Er ist überzeugt, dass ein solches Angebot, zu dem auch eine neue Halfpipe gehören könnte, einer Stadt wie Brunsbüttel gut zu Gesicht stehe. Denn: „Bolzen darf man nirgendwo, überall, wo junge Leute auftreten, werden sie verscheucht, weil sie zu viel Lärm machen.“ Und Sportanlagen seien ohnehin stets geschlossen.

Für Stadtmanager Lange kommt noch ein Aspekt hinzu: Vor dem Hintergrund der städtischen Haushaltslage solle nicht einfach Geld ausgegeben werden für etwas, das am Ende nicht genutzt wird. Er erhofft sich deshalb beim Treffen am Donnerstag, 8. Mai, im Bildungszentrum eine große Beteiligung der jungen Zielgruppe. Von der weiß Mohrdieck, dass es nicht nur eine Hand voll Jugendlicher sei. Und Torsten Lange hat auf Facebook eine Gruppe zum Thema eingerichtet.

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