Glückstadt : Markt der Berufe – Noch Plätze frei

Organisieren und planen: (von links) Martin Simonsen, Thorsten Giese, Klaus Kühn und Jingkai Shi.
Organisieren und planen: (von links) Martin Simonsen, Thorsten Giese, Klaus Kühn und Jingkai Shi.

Die Vorbereitungen der Berufsmesse für Schüler laufen auf Hochtouren. Interessierte Betriebe können auch noch teilnehmen.

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08. Juli 2015, 12:30 Uhr

Glückstadt | Unternehmen haben immer mehr das Problem, dass sich bei ihnen kaum Schüler um einen Ausbildungsplatz bewerben. Die jungen Leute wiederum kennen so manchen attraktiven Betrieb in der Region gar nicht. Deshalb gibt es am Freitag, 2. Oktober, wieder den „Markt der Berufe“ in der Elbschule. Und es sind noch Plätze frei für Betriebe, die mitmachen wollen. Kurzentschlossene können sich bei Stadtmanager Jingkai Shi im Rathaus oder bei Lehrer Thorsten Giese an der Gemeinschaftsschule melden.

Die Vorbereitungen für diese Berufsmesse laufen bereits auf Hochtouren. Mit dabei sind nicht nur Glückstädter Schüler ab der achten Klasse, sondern auch Schulen aus Wilster, Horst sowie die Waldorfschule aus Itzehoe. 600 Schüler werden erwartet.

45 Unternehmen haben sich bereits angemeldet, um den jungen Leuten ihre Berufe vorzustellen. Die meisten bringen junge Auszubildende mit, die über ihre Erfahrungen erzählen werden. Was die Organisatoren freut: Zwei Unternehmen haben positive Rückmeldungen gegeben von der letzten Messe – Indag aus Borsfleth sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt in Glückstadt. Beide hatten davon profitiert, dass sie sich darstellen konnten und bekamen auf diesem Wege Praktikanten und Auszubildende. Beide haben eines gemeinsam: Sie sind interessant, aber Schüler kennen sie nicht unbedingt. Die Firma Indag stellt Pumpen und Anlagen zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten her, das Wasser- und Schifffahrtsamt bildet Wasserbauer aus.

Diese beiden Arbeitgeber sind ebenso dabei wie unter anderem Einzelhandelsbetriebe, Banken und Versicherungen, Dienstleister, allein 15 Firmen aus der Industrie sowie verschiedene aus dem Gesundheitswesen. Es stellen sich außerdem auch Behörden vor – von der Verwaltung über das Finanzamt bis hin zur Polizei.

„Wir bereiten die Schüler auf die Messe vor“, erklärt Thorsten Giese, der die Koordination für die Schule übernommen hat. „Wir haben für die Schüler auch einen Leitbogen erstellt, den sie benutzen können, aber nicht müssen.“ Denn so manche würden sich auch zu Hause mit eigenen Fragen vorbereiten. Es gebe auch Schüler, die zur Messe ein fertiges Bewerbungsschreiben für einen Ausbildungs- oder einen Praktikumsplatz mitbringen. Die Berufsmesse findet in der Sporthalle statt, damit alle Stände gut überschaubar sind. Von 9 bis 14 Uhr können sich Schüler und Eltern informieren. Von 13 bis 14 Uhr ist die Veranstaltung offen für jeden Interessierten.

Lehrer Martin Simonsen hat mit Schülern bereits ein Logo und Flyer entworfen. „Ein modernes Design“, sagt Simonsen. „Die zwei Wellen zeigen die Schule, die Figuren stellen drei Personen dar, die die Betriebe, Schule und Schüler darstellen.“ Gewählt wurden „leuchtende, positive Farben“.

Was Hausmeister Klaus Kühn – selbst Meister im Handwerk – nicht verstehen kann: Es sind diesmal weniger klassische Handwerksbetriebe als sonst dabei. Aus seiner Sicht ist das Handwerk ideal. „Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten ohne Ende.“

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