Marineviertel: Politiker vertagen Entscheidung

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17. September 2014, 15:32 Uhr

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend die Entscheidung über die Aufhebung der bestehenden Bauleitplanung für das ehemalige Kasernengelände nach nur kurzer Beratung auf die nächste Sitzung am 9. Oktober vertagt.

Der Eigentümer des ehemaligen Militärgeländes, der niedersächsische Unternehmer Jens Lange, möchte das knapp 12 Hektar große Gelände komplett neu gestalten.

Geplant sind neben dem Abriss fast aller alten Gebäude der Neubau von bis zu 60 Einfamilienhäusern. Außerdem möchte die Firma Vitanas auf einem Teil des Grundstückes eine Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen bauen. Im Bereich zur Straße Am Neuendeich beabsichtigt Lange die Ansiedlung von Einzelhandelsunternehmen – unter anderem soll dort ein Baumarkt entstehen.

Für die Umsetzung dieser Pläne sind nach Langes Einschätzung neue Flächennutzungs- und Bebauungspläne notwendig. Er möchte im Zuge der neuen Planung auch Rechtsstreitigkeiten über die bisherige Bauleitplanung aus dem Jahr 2011 ausräumen und schlägt der Stadt zwei mögliche Varianten als Grundlage für ein neues Planungsverfahren vor. Die SPD-Vertreter im Bauausschuss sahen angesichts der neuen Vorschläge, die erst seit gut zwei Wochen vorliegen, noch Beratungsbedarf für ihre Fraktion und beantragten daher die Vertagung.

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