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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 14:05 Uhr

konzert : Mal romantisch, mal rockig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Musiker Norman Keil macht auf Einladung von Lyra Station in der Brunsbütteler Galerie Rusch. Kulturförderverein stellt neues Programm vor.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Seine Texte sind gefühlvolle Geschichten, die das Leben schreibt, verpackt in harmonische Klänge. Lieder, die mal romantisch und mal mitreißend daherkommen und die generationsübergreifend Zuhörer auf verschiedenste Art und Weise berühren und begeistern. Nachdem Norman Keil gemeinsam mit den einstigen Fury-in-the-Slaughterhouse-Köpfen Kai und Thorsten Wingenfelder vor kurzem das neue Studioalbum „Selbstauslöser“ herausgebracht hat, das gerade im Begriff ist, die deutschen Album-Charts zu stürmen, nimmt sich der ambitionierte Ausnahmemusiker jetzt etwas Zeit für sein Soloprojekt. Im Zuge einer kleinen Akustik-Tour besucht Norman Keil gemeinsam mit seiner Band am Sonnabend, 5. Oktober, um 20 Uhr die Galerie Rusch.

Das Konzert unter dem Motto „Spingen in der Nacht“ bildet dabei den Grundstein für ein vielseitiges Lyra-Herbst-Winterprogramm 2013/2014. Damit geht der Brunsbütteler Kulturverein Lyra ins elfte musikalische und literarische Veranstaltungsjahr.

„Es ist uns erneut gelungen wirklich namhafte Künstler in die Schleusenstadt zu holen“, so Jens Rusch. Stellvertretend für den Lyra-Vorsitzenden Dieter Wölfert stellte Rusch das neue Veranstaltungsprogramm vor. „Wir haben das Veranstaltungskonzept etwas verändert“, erklärte der Mitbegründer des Kulturfördervereins und sagt weiter: „Unter anderem laden wir nur noch Künstler ein, die wir ehrlich und gerne in den den Arm nehmen können.“ Nicht immer sei man in den zurückliegenden Jahren mit den Künstlern auf einer Wellenlänge gewesen. Hier und da habe dies zu Spannungen geführt. Da alle Helfer, die sich aktiv bei der Ausrichtung der Veranstaltungen engagieren und dies ehrenamtlich machen, wurde auf einer Mitgliederversammlung entschieden, dass es wichtig sei, dass die Chemie zwischen Künstlern und den Organisatoren stimme, damit das ehrenamtliche Engagement nicht zur Qual werde.

Verändert wurden darüber hinaus die Auswahlkriterien der Künstler in sofern, dass sich dieses deutlicher den Wünschen des hiesigen Publikums anpassen soll. So werden künftig beispielsweise weniger Konzerte mit Gitarrensolisten stattfinden. Deutlich geringer werdende Gästezahlen seien ein eindeutiges Indiz dafür, dass derartige Veranstaltungen in der Schleusenstadt nicht ausreichend Fürsprecher fänden.

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