zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 07:52 Uhr

Maifeuer lockte 3500 Gäste zum Außenhafen

vom

Feuerwehr-Veranstaltung mit buntem Programm/Besonders beliebt: Stockbrotbacken

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Glückstadt | Das Wetter war tagsüber nahezu perfekt, nur die nächtlichen Temperaturen setzten wohl vielen zu: Knapp 3500 Gäste und damit rund 1500 weniger als im vergangenen Jahr, haben Dienstagabend die Maifeuer-Party der Glückstädter Feuerwehr besucht. Grund war nach Angaben von Wehrführer Ties Tießen zweifelsohne das kalte Wetter. "Bei fast null Grad haben zum Schluss alle einfach nur noch gefroren und man konnte kaum sein Bierglas in den Händen halten", sagte Tießen.

Gleichwohl sei die vielleicht etwas kälte-steife Stimmung gut gewesen. Als erfreulich wertete der Wehrführer die Tatsache, dass es während der Veranstaltung weder zu Schlägereien noch zu Sachbeschädigungen gekommen sei. Auch brauchten sich Polizei oder Sanitätsdienst nicht um hilflose Personen zu kümmern.

Schon früh trafen die ersten Feiernden am Außenhafen ein. Um 18.30 Uhr sollte das Kinderfeuer entzündet werden, doch schon lange vorher waren die Kleinen mit ihren Eltern bei Sonnenschein gekommen. Die Kinder konnten es gar nicht erwarten, die langen Bambusstöcke mit dem leckeren Stockbrotteig, den die Jugendfeuerwehr vorbereitet hatte, über die Glut zu halten. Wem es zu heiß wurde, der röstete sein Brot über den rundherum verteilten kleinen Feuerkörben weiter. Zwischendurch wurde eine Karussellfahrt eingeschoben oder eine Zuckerstange geschleckt.

Als sich der Platz um das Feuer für die Kinder langsam leerte, kamen die Feuerwehrleute, um das große Maifeuer zu entzünden. Zur Einstimmung hatte der Glückstädter Spielmannszug schon mal aufgespielt. Anschließend kam die aus den vergangenen Jahren schon bekannte Band "Private Imitate" auf die Bühne, um die Stimmung endgültig anzuheizen. Für Essen und Trinken war an vielen Buden gesorgt, so dass sich die Feiernden bis in die Nacht hinein versorgen konnten. Gegen 1 Uhr war das große Feuer nahezu heruntergebrannt. Da hieß es für die Feuerwehrleute noch, die Buden abzubauen und die Brandwache zu halten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen