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Jugendfeuerwehr : Mädchen entdecken die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Nachwuchsabteilung der Blauröcke verzeichnet steigende Nachfrage – besonders bei den Mädchen.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 11:15 Uhr

Sie ist der Garant für den Nachwuchs bei den Wehren aus Burg und Umgebung – die Jugendwehr Brickeln-Quickborn. In diesem Jahr hat Burgs Pflichtwehr das große Los gezogen: Gleich drei top ausgebildete junge Feuerwehrmänner wechseln zu den aktiven Kameraden: Patrick Kuhlmann, Thomas Kruse und Pascal Boelter. Im Rahmen der im Burger Gerätehaus abgehaltenen Jahresversammlung verabschiedete Jugendwart Sascha Fricke die drei jungen Männer aus der Jugendwehr.

Unterschiedlich waren die guten Ratschläge der Altgedienten. Der frisch gebackene stellvertretende Amtswehrführer Fred Glindmeier forderte die drei zukünftigen Feuerwehrmänner auf, ihr umfangreiches Wissen in die aktive Wehr einzubringen und dort auch weiterzugeben. Dagegen riet der stellvertretende Kreisjugendwart Torsten Schlack den angehenden Feuerwehrmännern, sich an den erfahrenen Kameraden zu orientieren und zuzuhören. Einig waren sich die Altgedienten in ihrer Ermahnung der Jugendwehrmitglieder hinsichtlich des bevorstehenden Jahreswechsels. „Macht Silvester keinen Blödsinn“, sagte Schlack. Und: „Knaller erst ab 18 Uhr“, erinnerte Burgs Wehrführer Thomas Kusch.

Rund 20 der 27 Jugendwehrmitglieder nahmen an der Versammlung teil, zu der Sascha Fricke neben dem Vize-Amtswehrführer, Burgs Wehrführer und dem stellvertretenden Kreisjugendwart auch Burgs Bürgermeister Hermann Puck und Brickeln-Quickborns Wehrführer Klaus Rühmann begrüßte. Rühmann ist auf dem Papier „Chef“ der Jugendwehr auch für Burg, seit die dortige nach der Einführung der Pflichtwehr in den Nachbarort wechselte. Den hohen Stellenwert der Jugendwehr erkannte auch Puck in seinem Grußwort: „Mein Dank an euch, dass ihr bereit seit, Feuerwehrdienst zu übernehmen und nachher auch in die aktive Wehr zu wechseln.“

Burgs ehemalige Jugendwehr steht auch für den Wandel. Immer höher wird der Anteil der Mädchen in der Jugendwehr. Aktuell gehören zehn Mädchen der Nachwuchsabteilung an. Das Durchschnittsalter liegt bei 14,1 Jahren. Aus Burg, Eggstedt, Hochdonn, Kuden, Großenrade, Frestedt und Süderhastedt kommen die Mitglieder. Mit Larissa Kuhlmann war es in diesem Jahr ein Mädchen, das den Pokal für die meisten Dienste in Empfang nehmen konnte. An 43 von 53 Diensten nahm sie teil. Insgesamt leistete die Jugendwehr in diesem Jahr bereits 794 Dienststunden, wobei Vor- und Nachbereitung mit 460 Stunden das Gros ausmachen, gefolgt von Sonderdiensten, wie beispielsweise die Fackelbegleitung beim Burger Laternelauf, mit 181 Stunden und technischen Diensten mit 57 Stunden.

Neben einem kräftigen Imbiss gab es auf der Versammlung auch noch eine Spende der Hypovereinsbank, die 500 Euro überreichte. Bei den Wahlen wurden Jugendgruppenleiter Nico Wieckhoff und Kassenwart Jan-Hendrik Lüthjens wiedergewählt, neu gewählt wurden Jugengruppenführer Justin Nierhaus, seine Stellvertreterin Larissa Kuhlmann, Beisitzerin Jessica Höck, Schriftwartin Julia Kusch und als Sicherheitsbeauftragter Nicolas Teut.

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