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Plattdeutscher Nachmittag : Mächtig Theater um den Bau der Isenbahn op Fehmarn

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Kein Platz mehr frei bei der letzten Aufführung der Theatersaison mit dem Beidenflether Dörpstheater. Im Herbst geht es mit einem neuen Stück weiter.

Einen unterhaltsamen Nachmittag bot das Beidenflether Dörpstheater beim Plattdeutschen Nachmittag auf dem vollbesetzten Saal vom Gasthof Frauen. Speelbaas Hobe Suhr freute sich, die Güllelerchen und Bänd ansagen zu können. Die Gruppe sorgte für Stimmung mit Ouzo aus Athen und Folklore op Platt. Die Musiker aus Gnutz brachten mit Leedern ut dat Leben op’n Dörp das Landleben auf ganz eigene Art zum Ausdruck und erhielt dafür viel Beifall.

Susi Haack stellte das Theaterstück „Georg Meter oder de Isenbahn op Fehmarn“ vor. Die Geschichte erzählt vom Eisenbahnbau auf Fehmarn, der Altbauer Mathsömer (Volker Friedrichs) ein Dorn im Auge ist. „De Isenbahn schall nich dör de Schüün dörch gahn!“ Wer soll schließlich immer die Türen auf und zu machen? Er nutzt die Möglichkeit, Unfrieden zu stiften, indem er einfach Knecht Georg (Johannes Friedrichs) und den Geometer (René von Böhlen) verwechselt und so in Umlauf bringt, dass dieser „Georg“ Magd Liese (Katharina Frauen) und Haustochter Mine (Angie Kolbe) freien will. Das bringt Vater Klaus (Hobe Suhr) in Rage und Mutter Anna (Katja Wille) in Verwirrung. Zu einem guten Ende verhalfen auch in dieser Spielsaison die Tosegger Antje Starck und Friedhelm Peetz.

Das Dörpstheater hat mit dem Einakter insgesamt acht Auftritte im ganzen Kreis Steinburg absolviert und geht jetzt in die wohlverdiente Pause.

Im Herbst wird es ein neues Stück mit neuen Schauspielern geben. Premiere soll wieder beim DRK-Ball im September sein.

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