Machbarkeitsstudie für seniorengerechtes Wohnen

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25. Januar 2015, 17:02 Uhr

Für den Neubau einer seniorengerechten Wohnanlage an der Hinterstraße im Ortskern von Herzhorn gibt es demnächst erste Gespräche mit Architekten. „Wir steigen jetzt in die konkrete Planung ein“, erklärt der Herzhorner Gemeindevertreter Herbert Frauen (KVV). Er ist Sprecher der Arbeitsgruppe „Seniorengerechtes Wohnen“, die das Projekt gemeinsam mit den Bürgermeistern der Gemeinden Herzhorn, Engelbrechtsche und Blomesche Wildnis ins Leben gerufen hat (wir berichteten).

Zunächst gehe es darum, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, so Frauen. „Wir müssen einen Überblick bekommen, was möglich ist und was es kostet. Dann können wir uns zum Beispiel mit Fragen der Finanzierung beschäftigen.“

Grundlage für die Studie sollen die Ergebnisse einer Umfrage sein, die die Arbeitsgruppe in den drei Gemeinden vorgenommen hat. „Dabei sind viele Vorstellungen und Wünsche von möglichen Interessenten für die seniorengerechten Wohnungen eingebracht worden. Nun gilt es, daraus ein Gesamtkonzept zu erstellen. Damit werden wir ein Architektenbüro beauftragen.“

Die Gemeinde Herzhorn trägt die Kosten für die Machbarkeitsstudie. „Wir wissen noch nicht, wie teuer das wird, aber wir wollen dieses Projekt, das auf großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen ist, vorantreiben.“ Eventuell könne die Gemeinde auch Fördergelder für die weiteren Planungen beantragen. Das entscheide sich aber erst im Laufe des Jahres, so Bürgermeister Wolfgang Glißmann.

Ebenso wie Herbert Frauen warnt der Bürgermeister davor, zu schnell zu viel von dem Bauprojekt zu erwarten. „Wir spüren eine gewisse Ungeduld bei einigen Interessenten, die lieber heute als morgen die neuen Wohnungen hätten. “, sagt Glißmann.

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