Neuer Roman aus wewelsfleth : Lyn Harms ermittelt wieder

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Heike Denzaus neuester Krimi mit Ermittlerin Lyn Harms führt zum zweiten Mal auf das Heavy-Metal-Festival.

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02. Juli 2018, 05:00 Uhr

Ein Raubüberfall auf einen Itzehoer Juwelier endet tödlich. Die blutige Spur führt Ermittlerin Lyn Harms zum Heavy-Metal-Festival in Wacken. Dort ahnt niemand, dass die Täter weitere Verbrechen planen...

Spannung pur, aber auch wieder eine gehörige Portion Humor verspricht der neue Krimi der Wewelsflether Autorin Heike Denzau. „Der Teufel von Wacken“ ist bereits im Handel erhältlich, erste Signierstunden liegen schon hinter der Autorin: in den Itzehoer Buchhandlungen Heymann und Bücherkänguruh sowie in Wilster bei Antje Bunge. Zum sechsten Mal hat Heike Denzau ihre Protagonistin, Kriminalkommissarin Lyn Harms auf Verbrecherjagd geschickt, und zum zweiten Mal beim Wacken Open Air. Warum? „Der Emons-Verlag hat mich angesprochen, ob ich nochmal Lust dazu hätte, einen Wacken-Krimi zu schreiben.“ Daraufhin habe sie sich Gedanken zu einem Plot gemacht und: „Ich hatte eine schöne Idee“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Wichtig war ihr, dass der neue Wacken-Krimi kein „lauer Aufguss“ des ersten – Tod in Wacken (2013) – würde. Spannend sollte er sein, die Lyn-Harms-Fans in ihren Bann ziehen. Und die ersten Reaktionen der Leser fielen ganz in diesem Sinne aus – „spannend bis gruselig“. „Das hört die Autorin gern“, sagt Denzau lachend. Der Emons-Verlag hatte ihr den Eintritt zum Festival spendiert, wo sie drei Tage lang nach Herzenslust recherchieren konnte. „Diesmal liegt der Fokus auf dem Camping-Gelände.“ Und da hatte sie viele tolle Begegnungen. „Am Donnerstag kam ein Unwetter mit Gewittersturm und platterndem Regen.“ Glücklicherweise habe sie da gerade eine Gruppe in einem Campingwagen besucht und zum Festival interviewt. „Dadurch konnte ich einfach viele nette Details einfließen lassen.“

Doch der Krimi spielt nicht nur auf dem Festival in Wacken, sondern auch in Hamburg, wo es schließlich zum Show-Down kommt. „Ich glaube, es ist eine gute Mischung für Wacken-Fans und auch für meine Lyn-Harms-Fans entstanden.“ Die Ermittlerin lebt nach wie vor in Wewelsfleth – „und wird auch nicht wegziehen“, kündigt Heike Denzau an. „Das ist ja das Gute, dass ich das festlegen kann.“ Privat sei bei Lyn Harms auch wieder eine Menge los. Aber mehr wird nicht verraten. „Das kann ja gelesen werden“, sagt die Autorin augenzwinkernd. Eine nette Begegnung hatte sie dazu noch am Rande ihrer Recherchen. „Ich konnte bei einem Lyn-Harms-Fan parken.“ Und überhaupt habe sie noch eine Menge Recherche-Hilfe von Wacken-Fans bekommen. „Dafür war ich auch dankbar.“

Dass das Interesse an ihren Lyn--Harms-Krimis groß ist, freut die 54-jährige Wewelfletherin. Die Premierenlesung am 5. Juli in der Itzehoer Buchhandlung Heymann ist seit Wochen ausverkauft. Weitere Termine sind der 6. September, um 19 Uhr in der Wilhelm-Käber-Schule Hohenlockstedt, initiert von der dortigen Gemeindebücherei und VHS. Und am Mittwoch, 24. Oktober, liest Heike Denzau um 19 Uhr in der Stadtbücherei Kellinghusen. Auch in Wacken wird sie für lockere Gespräche und Buch-Signierungen sein – am 1. August im Biergarten der Wacken-Brauerei. Im Oktober stehen schließlich auch noch die Nordsee-Krimitage auf Föhr im Terminkalender.

Doch jetzt bereitet sie sich intensiv auf die Premierenlesung vor. Passende Szenen müssen rausgesucht werden, die spannend und dann auch wieder humorvoll sind. „Ich lese die Szenen mit der Stoppuhr in der Hand.“ Außerdem arbeitet Heike Denzau bereits an einem neuen Projekt für den Emons-Verlag: Ein Detektiv-Krimi mit neuen Protagonisten, der im Frühjahr 2019 erscheinen soll. Die Arbeit wird ihr nicht zu viel, denn: „Ich liebe meinen Beruf.“



>Der Teufel von Wacken, Emons-Verlag, ISBN: 978-3-7408-0315-5

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