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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 19:15 Uhr

A 23 bei Itzehoe : Lücke fast geschlossen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ab dem 10. November rollt der Verkehr über die neue Störbrücke. Zum Lückenschluss der A 23 fehlt dann nur noch ein zwei Kilometer langes Teilstück.

Sie ist 1,2 Kilometer lang, 20 Meter hoch und in ih sind mehrere tausend Tonnen Stahl verbaut: Am Sonnabend, 24. Oktober, wird die neue Störbrücke offiziell eröffnet und damit ein entscheidendes Teilstück der Autobahn 23 fertiggestellt.

„Besucher des Fests können aus 20 Metern Höhe den Blick über die Stör genießen“, kündigt Kai Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr an. Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) aus dem Bundesverkehrsministerium und Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) werden symbolisch ein Band durchschneiden.

„Für den Verkehr können wir die Brücke an diesem Tag aber noch nicht freigeben“, sagt Schacht. Es werde anschließend noch einige Tage dauern, bis Absperrungen zurückgebaut und die Leitplanken zwischen den Fahrbahnen fertiggestellt seien. Voraussichtlich ab 10. November könne der Verkehr rollen.

Mit der Freigabe geht eine insgesamt neunjährige Bauphase der beiden Autobahnbrücken über die Stör zu Ende, die mit vorbereitenden Arbeiten im Jahr 2006 und dem symbolischen Spatenstich für die erste Brücke im Jahr 2007 begann. Sie wurde 2010 fertiggestellt und ebenfalls mit einem Brückenfest eingeweiht. 2011 begann der Abriss der alten Störbrücke, an deren Stelle parallel die neue zweite Brücke gebaut wurde.

„Größte Herausforderung war das Bauen unter laufendem Verkehr“, sagt Schacht. Während der Bauphase der zweiten Brücke wurden die Fahrzeuge komplett über die bereits fertige erste Brücke geleitet. Nur gelegentlich waren Vollsperrungen oder Sperrungen der Anschlussstelle Itzehoe-Mitte nötig. Auch der Abriss der alten Störbrücke, die nicht mehr ganz standfest gewesen sei, sowie der Einbau der bis zu 1200 Tonnen schweren Brückenteile hoch über der Stör seien bauliche Meisterleistungen gewesen.

Mit der Freigabe der Brücke ist die Lücke in der A 23 immer noch nicht ganz geschlossen. Zwischen Birkenweg und Kamper Weg findet sich ein letztes Reststück der alten Bundesstraße 204, das ab Ende Oktober saniert wird. Der Verkehr wird dann auf die bereits fertige Fahrbahn in Richtung Hamburg umgeschwenkt. Endgültig freie Fahrt soll es ab 30. Juni 2016 geben. Dann werden die gelben Hinweistafeln den blauen Autobahnschildern weichen.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 12:00 Uhr

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