Zugunfall : Lok prallt gegen umgestürzten Baum

Soll ab 2014 in Glückstadt nicht mehr halten: die Nord-Ostsee-Bahn. Dafür soll es komfortablere Regionalbahnen bis zum Hamburger Hauptbahnhof geben. Foto: Ruff
Soll ab 2014 in Glückstadt nicht mehr halten: die Nord-Ostsee-Bahn. Dafür soll es komfortablere Regionalbahnen bis zum Hamburger Hauptbahnhof geben. Foto: Ruff

Nur wenig später, nachdem am Sonntag das Szenario eines Zugunglücks geübt worden war, prallte ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn gegen einen Baum. Verletzt wurde niemand. Die Strecke war zwischen Burg und St. Michaelisdonn rund eine Stunde gesperrt.

shz.de von
26. August 2013, 13:03 Uhr

Noch wenige Stunden zuvor hatten 180 Helfer auf der Nord-Ostsee-Kanalbrücke das Einsatzverhalten bei einem Zugunfall geprobt – am Sonntagnachmittag wurde es dann Realität. Ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn war zwischen St. Michaelisdonn und Burg gegen die Krone eines umgestürzten Baum gefahren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Jedoch wurde die Frontscheibe des Triebwagens so stark geschädigt, so dass der Zug nur bis Burg weiterfahren konnte. Die 21 Reisenden wurden dann mit Bussen weiterbefördert. Die Nord-Ostsee-Bahn richtete einen Busnotverkehr ein. Vor Ort waren Beamte der Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die zweigleisige Bahnstrecke Hamburg-Westerland war von 15.59 bis 17.07 Uhr in diesem Bereich gesperrt.

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