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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 17:17 Uhr

Küchenbrand : Löste ein Hund das Feuer aus?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einen Küchenbrand musste die Glückstädter Feuerwehr löschen. Verletzt wurde niemand, allerings starb ein Nymphensittich.

Auf mindestens 40 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am späten Sonntagabend bei einem Feuer in der Anckenstraße entstanden ist. Personen wurden dabei nicht verletzt. Ein Nymphensittich überlebte den Küchenbrand im Anbau eines Mehrfamilienhauses dagegen nicht. Das Feuer war kurz vor 22 Uhr ausgebrochen. Als Qualm und Brandgeruch durch die Ancken- beziehungsweise Christian-IV.-Straße zogen, alarmierten Zeugen die Feuerwehr.

Der Alarm, der für den 2. Löschzug ausgelöst wurde, wurde bereits um 22.15 Uhr auf Vollalarm erhöht. Die mit allen Fahrzeugen ausgerückte Glückstädter Feuerwehr unter Einsatzleitung von Zugführer Wilko Westphal hatte die Situation dann schnell im Griff, konnte aber nicht verhindern, dass die Küche komplett ausbrannte. Auch Isoliermaterial in der Zwischendecke hatte sich entzündet. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten Einsatzkräfte auch diese Bereiche. Auch die übrigen Räume wurden durch Feuer und Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen und sind erst einmal nicht bewohnbar.

Die Anckenstraße sowie die Bundesstraße 431 waren während des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen war der Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause, sondern befand sich mit Freunden in einem Vereinsheim.

Wie der Wohnungsinhaber gegenüber der Polizei angab, kümmerten sich die Freunde im Laufes des Sonntagabend um den sich bis dahin allein in der Wohnung befindlichen Hund und brachten diesen ebenfalls ins Vereinsheim. 20 Minuten später brannte es dann. Es ist nicht auszuschließen, dass der Hund beziehungsweise die Freunde aus Versehen gegen einen der leichtgängigen Knöpfe des Küchenherdes geraten sind, so dass sich die auf dem Herd liegenden brennbaren Gegenstände entzünden konnten. Gestern nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Einen weiteren Einsatz für die Feuerwehr gab es Sonnabendmorgen kurz nach 8 Uhr im Lentzenweg. Dort war es zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Betroffen war der Fahrbahnrand kurz vor der Brücke über den Kremper Rhin. Bewohner des dortigen Grundstückes hatten bei einem Blick in ihren Vorgarten diesen überflutet vorgefunden und als Ursache eine „sprudelnde Quelle“ im Bankettbereich der Straße bemerkt. Zum Glück lief kein Wasser in das Einfamilienhaus. Trotzdem alarmierten die Eigentümer die Feuerwehr.

Weil sich der beschädigte Schieber nicht abschotten ließ, beschränkte sich die Arbeit der kurz darauf im Lentzenweg eintreffenden Einsatzkräfte bis zum Eintreffen des Notdienstes des Wasserbeschaffungsverbandes auf eine Sperrung des Gefahrenbereiches. Nach einer knappen Stunde war das Malheur dann vom Versorgungsunternehmen soweit behoben und eine Tiefbaufirma konnte mit dem Austausch des Schiebers beginnen. Gleichwohl ist die Straße wegen einer nicht auszuschließenden Fahrbahnunterspülung seit gestern für den Lastwagenverkehr über 3,5 Tonnen gesperrt

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erstellt am 20.Jan.2014 | 18:45 Uhr

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