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Neujahrsgespräch : Lockere Gespräche beim Mehlbüdel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vertreter der Schenefelder Vereine und Verbände treffen mit der örtlichen Politik zusammen. Ein Problem: In vielen Gruppen fehlt der Nachwuchs.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 05:15 Uhr

Das Neujahrsgespräch mit Vertretern aller Schenefelder Vereine, Verbände und Organisationen hat inzwischen einen festen Termin im Veranstaltungsprogramm der Gemeinde Schenefeld. Auch in diesem Jahr hatte Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick zu einem lockeren Gespräch mit Mehlbüdelessen eingeladen. Aufmerksame Zuhörer waren neben Amtsvorsteher Dirk Michels auch die stellvertretende Bürgermeisterin Dunja Pucks (FWS) und die Gemeindevertreter Friedrich Tödt (CDU) und Gerhard Boll (SPD).

Boll, zugleich auch 2. Vorsitzender der Betreuten Grundschule (BGS) und der Offenen Ganztagsschule, berichtete von einer tollen Zusammenarbeit mit der Gemeinde. „Beide Institutionen laufen hervorragend, durch unsere vier fest angestellten Mitarbeiterinnen ist die Betreuung in der BGS noch nie ausgefallen“, teilte Boll mit. Selbst beim Sturm „Christian“ habe es eine verlässliche Betreuung gegeben. Er lobte die ganz ausgezeichnete Vernetzung mit dem Kindergarten und der Schule.

Dieser Zug sollte so weiterfahren, wünschte sich auch der Bürgermeister.
Seinen besonderen Dank für die gelungene Arbeit im Schulausschuss und dem Schulelternbeirat richtete anschließend Schulleiter Reinhold Bößer aus. Das Problem der Schule sei nach wie vor die Klassenstärke der fünften Jahrgänge. „Aber wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr gelingt, zwei fünfte Klassen aufstellen zu können“, so Bößer zuversichtlich. Er forderte alle Teilnehmer dazu auf, am 15. Februar zum Tag der offenen Tür in die Grund- und Gemeinschaftsschule zu kommen.

Mit der Aussage, 2013 sei ein tolles Jahr gewesen, leitete auch die Leiterin der Schenefelder Volkshochschule, Petra Hüser, einen positiven Beitrag ein. Besonderes Interesse hätten wie immer die Gesundheitsangebote geweckt. Auch für 2014 erwarte sie gute Unterrichtszahlen.

Verstärkte Nachwuchswerbung kündigten alle musiktreibenden Vereine an. Sowohl die beiden Chöre Concordia (Ulrich Fischer) und Musica (Christa Möller) als auch der Schenefelder Spielmannszug Schenefeld-Vaale (Gerd Sievers) und das Blasorchester Schenefeld (Wilfried Rutschmann) würden sich über Neuzugänge freuen. Für den Männerchor Concordia steht in diesem Jahr ein ganz besonderes Fest im Chorprogramm, denn der Chor wird sein 170-jähriges Bestehen im Rahmen des Westbahnsingens im Forum der Schenefelder Schule feiern.

Auch im vergangenen Jahr hat es in einigen Vereinen einen Wechsel an der Vorstandsspitze gegeben, wie zum Beispiel mit Markus Wasserthal im DRK-Ortsverein. Der neue Vorsitzende erinnerte an die gelungene Reaktivierung der alten Feldküche, in der man auf dem Weihnachtsmarkt eine leckere Erbsensuppe zubereiten konnte. Auch sein Verein würde sich über ein paar jüngere Neuzugänge freuen.

Von ihren ersten Erfahrungen an der Vereinsspitze berichteten anschließend Maren Thießen vom Schenefelder Automobilclub im ADAC, Wilfried Rutschmann vom Blasorchester Schenefeld und Mirco Sobek von der Schenefelder Turnerschaft.

Lutz Rathje, seit 2012 im Amt des Vorsitzenden im Gewerbe- und Bürgerverein, bedankte sich bei den Vereinen und besonders bei der Sparkasse Westholstein, die in der Vergangenheit die Aktivitäten des Bürgervereins unterstützt hatten. Andreas Palioudakis als Leiter der Schenefelder Filiale der Sparkasse Westholstein lobte seinerseits die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen. Es werde auch weiterhin Geld in die Vereine von Schenefeld und Umgebung fließen, versprach er. Außerdem werde man gern auch wieder die Kundenhalle für Lesungen und Ausstellungen zur Verfügung stellen.

Mehr Kinder für die Jugendfeuerwehr wünschte sich anschließend Klaus Glombek von der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld-Siezbüttel, und Ulrike Mende vom Schützenverein teilte mit, dass der bisherige Pächter das Parkrestaurant nicht mehr bewirtschaften wird. „Ab sofort kann der Saal bei uns für Gesellschaften wieder gemietet werden.“

Gleich in zweifacher Funktion war Ulrich Baschke gefragt. Zum einen konnte er als Vorsitzender des Sozialverband Deutschland (SoVD) mitteilen, dass der Schenefelder Verband jetzt stolze 861 Mitglieder zählt, zum anderen berichtete er von der positiven Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft mit der Partnergemeinde Villebois-Lavalette.

Weiter berichteten Günter Otho vom Schenefelder Wasserwerk, Otto Bies vom NABU, Gesche Baschke vom Landfrauenverein, Eggert Eicke als Vorstandsvorsitzender vom evangelischen Rentner- und Altenwohnheims, Roland Mais von der Universitätsgesellschaft und von der Abo-Gruppe Hamburger Staatsoper, Wolfgang Dröber von der Stiftung Krinkberg, Fred Schuhmacher vom Tennisverein, Reimer Thießen vom Verein Haus und Grund sowie Martin Horstmann vom Bauernverband. Amtsvorsteher Michels zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Vereine. „Es zeigt mir, dass der Zentralort Schenefeld lebt.“ Bürgermeister Barnick unterstrich diese Aussage. ,,Alle gemeinsam für Schenefeld – alles wird gut“, so der Gemeindechef abschließend.

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