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Außenhafen : Loch im Schiff: „Halla" rammt Poller

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Glückstädter Außenhafen: Dort ist das 67 Meter lange Binnenmotorschiff „Halla“ havariert. Das in Buxtehude beheimatete Schiff hatte sich mit ablaufendem Wasser an einem Abweispoller aufgehängt.

Im Glückstädter Außenhafen ist gestern das 67 Meter lange Binnenmotorschiff „Halla“ auf ungewöhnliche Weise havariert: Das in Buxtehude beheimatete Schiff hatte sich mit ablaufendem Wasser an einem Abweispoller aufgehängt.

Zum Glück bemerkten Mitarbeiter des Sperrwerkes das sich mit jedem Zentimeter weniger Wasser im Hafenbecken zuspitzende Unheil rechtzeitig und informierten die Wasserschutzpolizei.

Nach Angaben der Beamten konnte die sich bereits erheblich in Schräglage befindliche „Halla“ im letzten Augenblick mit Hilfe eines Baggers ins Wasser des Außenhafens zurückgedrückt werden.

Das Binnenmotorschiff hatte Sonntagabend im Glückstädter Außenhafen in Höhe der „Docke“ festgemacht. Dort hat die Kaimauer einen bogenförmigen Verlauf. Entsprechend konnte das 67 Meter lange Schiff nicht gerade anlegen.

Nachdem die Besatzung an Land gegangen war, setzte das überstehende Heckteil des Schiffsrumpfes aufgrund des Südwindes bei ablaufenden Tidestrom auf den Abweispoller auf.

Die Polizei berichtet, dass sich dieser durch die Bordwand bohrte, dort ein etwa DIN A 4 großes Loch hinterließ und deshalb für das Schiff ein Auslaufverbot verhängt werden musste. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Wasserschutzpolizei keine Angaben.

Heute soll jetzt ein Besichtiger die Fahrtauglichkeit der „Halla“ abnehmen und dabei festlegen, ob das Schiff zwecks Reparatur auslaufen darf oder erst einmal im Glückstädter Hafen bleiben muss.

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