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„Bitte langsam!“ : Lions Club sagt Rasern den Kampf an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neues Schild vor der Glückstädter Jugendherberge soll für Sicherheit der Kinder sorgen. Und das auch in der Dunkelheit. Denn der Schriftzug ist reflektierend und daher dann auch von Weitem gut sichtbar.

„Kinder auf einer Klassenreise sind in einem Ausnahmezustand und benehmen sich eben manchmal nicht so umsichtig, wie sie es im Alltag tun“, erklärt Jörg Schönberger, Herbergsvater in der Jugendherberge Glückstadt. Seit 2008 steht das moderne Gebäude am Glückstädter Binnenhafen und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Das Haus ist modern und bietet viele Möglichkeiten, die Küche ist gut, der Service auf viele Eventualitäten vorbereitet. Dennoch hat Jörg Schönberger gerade in jüngster Zeit eine große Sorge.

„Die Autofahrer fahren hier leider nicht immer angemessen, von den ausgeschilderten 30 Stundenkilometern sind wir manchmal weit entfernt“, bedauert er. Die Straße ist gerade, verführt mit ihrer leichten Steigung zum Deich hin leicht zum Rasen. Der Herbergsvater hat aus Vorsicht beim Kreis angefragt, ob eine Reduzierung auf Schrittgeschwindigkeit zumindest vor dem Haus ausgeschildert werden kann. Dort sieht man dafür jedoch keine Veranlassung. Auch die Möglichkeit, Geschwindigkeitsreduzierende „Hindernisse“ aufzubauen, gestaltet sich schwierig, da die benachbarte Yachtwerft oft von großen Lkw angefahren wird. „Wir wollen unsere Nachbarn auf gar keinen Fall beeinträchtigen, denn die Nachbarschaft ist sehr gut“, sagt er weiter.

Um nun zumindest auf die Situation aufmerksam zu machen, hat der Glückstädter Lions-Club für eine großflächige Beschilderung gesorgt. Dr. Manfred Lück von den Lions hat jetzt das neue Schild, das direkt vor dem Haus steht, in Augenschein genommen. „Das ist sehr gut geworden und auch gut sichtbar“, freut er sich. „Bitte Langsam!“ steht in großen Buchstaben auf dem Plakat. Dazwischen ein kleiner Junge, der die Hände nach vorn streckt, um die Autofahrer zum Langsamfahren aufzufordern.

„Bei Dunkelheit ist der Schriftzug auch reflektierend und daher auch von Weitem gut sichtbar. Damit hofft er gemeinsam mit Jörg Schönberger, dass die Situation sich in der kommenden Situation zumindest etwas entschärft, denn die Herberge ist nahezu das ganze Jahr über gut gebucht und entsprechend viele Kinder und Jugendliche sollen auch vor dem Haus nicht gefährdet werden.

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