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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 17:16 Uhr

Konzert : Limetree-Festival begeistert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Limetree-Festival bei den Glückstädter Werkstätten begeistert das Publikum. Mehr als hundert Besucher hören das Konzert für den guten Zweck.

Drei Bands, drei Stunden gute Musik verschiedener Stilrichtungen und beste Stimmung. So lässt sich das am Sonnabend zum dritten Mal im Kulturwerk der Glückstädter Werkstätten veranstaltete Lime-Tree-Festival zusammenfassen.

Mehr als hundert Besucher wollten die ohne Gage zugunsten des Fördervereins der Kinderkrebshilfe Hamburg spielenden Gruppen Die Anderen aus Glückstadt, Mary Jane Killed The Cat aus Elmshorn sowie die Hamburger Kapelle Herrenweide hören. Sie erlebten einen tollen Abend, wenngleich dieser eine größere Publikumsresonanz verdient gehabt hätte.

Eingeläutet wurde die Benefizveranstaltung mit Deutschrock aus Glückstadt. „Die Anderen“ boten schnellen Sound mit guten Texten und kamen gerade beim jüngeren Publikum gut an. In ihrem Repertoire hatten Philipp Knabe, Jan Fischer, Eike Kewitz und Niklas Mertsch auch Song ihres ersten Albums. So war es wenig verwunderlich, dass sie nach einer vom Publikum geforderten Zugabe noch die letzten erhältlichen CDs ihrer erst kürzlich im Verkauf gestarteten Erstauflage – natürlich versehen mit einem Autogramm – absetzen konnten.

Den Mittelteil des Festivals bestritten Jerrit Tank, Gregor Schulz, Max Schierbecker und Finn Kalk von Mary Jane Killed The Cat. Deren Leidenschaft für Rock ’n’ Roll mit nicht zu überhörenden Einflüssen von Kings of Leon, Jack White, Oasis und The Who kam gleichermaßen gut an. Den Saal endgültig zum Kochen brachte dann Herrenweide mit stampfender St. Pauli-Polka. Instrumental kamen hier neben Gitarren und Schlagzeug auch Trompete, Quetsche und Mandoline zum Einsatz. Die sich selbst allesamt als Kapellmeister bezeichnenden Musiker gaben alles. Ihre ständige Aufforderung zum Mitmachen begeisterte ein mithüpfendes und tanzendes Publikum umso mehr.

Alles in allem ein hervorragender Kulturabend in den Glückstädter Werkstätten. Eigentlich sollte die von Bettina Butenop und Gerd Galonska 2006 in Herzhorn ins Leben gerufene Veranstaltung bereits im November des vergangenen Jahres stattfinden. Sie wurde dann aber kurzfristig verschoben. Was dem Gelingen des für einen guten Zweck stehenden und hoffentlich 2014 erneut stattfindenden Festivals aber keinen Abbruch tat.

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erstellt am 28.Okt.2013 | 17:00 Uhr

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