zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 09:44 Uhr

Glückstadt : Licht soll mehr Sicherheit geben

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Sportanlage am Sperforkenweg: Unternehmer Sönke Krey spendet außen eine Rundumbeleuchtung für die Fortuna-Halle und saniert Wege

von
erstellt am 20.Jan.2016 | 12:00 Uhr

Zwei Mitarbeiter einer Elektrofirma sind dabei, Lampen an der Sporthalle im Marineviertel anzubringen. Einmal rund herum. Das Geld dafür spendet Sönke Krey, der seine Firma gleich nebenan hat. „Für eine gute Nachbarschaft“ würde er dies machen, sagt Krey. Rund 4000 Euro zahlt er für den guten Zweck, darin enthalten auch Reparaturen an einem Gehweg, in dessen Verlauf sich die Platten hoben.

Das Anbringen der Lampen wird auch heute fortgesetzt. Angebracht werden einige am Parkplatz im hinteren Bereich und vorne im Eingangsbereich, um dort für Helligkeit zu sorgen. „Das wurde bereits im Dezember entschieden“, berichtet der Unternehmer über das Zusammenwirken mit dem Sportverein ETSV Fortuna. „Wir arbeiten Hand in Hand.“

ETSV-Vorsitzender Thomas Gründel freut sich über die Spende – auch vor dem Hintergrund der Überfälle in der Silvesternacht in Köln und in Hamburg. Doch die Anfragen zur Sicherheit von Sport treibenden Kindern und Erwachsenen seien bereits vor den Kölner Vorfällen bei der Geschäftsstelle eingegangen. „Wir hatten bisher keine Zwischenfälle“, betont Gründel. „Wir wissen aber um die Sorgen. Wir vom Verein setzten uns damit aktiv auseinander“, unterstreicht er. Alle wüssten, dass die Sportanlage einsam liege. Aber damit sich die Sportler sicherer fühlen, sei auch schon vor den Silvesterübergriffen der Sicherheitsdienst dort im Einsatz gewesen.

Im vorderen Bereich der Straße dürfe nicht mehr geparkt werden, sondern nur noch im hinteren Bereich auf den Parkplätzen. Diese werden ab Morgen mit Beginn der Dämmerung gut ausgeleuchtet. „Die Uhrzeit wird mit dem Hausmeister abgesprochen“, sagt Sönke Krey. Der Beidenflether hat sein Unternehmen auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne, wo jetzt die Landesunterkunft ist. Um den Ablauf auf dem bewohnten Gelände nicht zu stören, bekam er eine neue Zufahrt zu seinem Betriebsgelände. Die Tiefbaufirma des Beidenflethers liegt im hinteren Teil des ehemaligen Kasernengeländes. Er betreibt dort Werkstätten für seine zahlreichen Baumaschinen und Traktoren. Geplant ist, dass er mit seiner Firma in diesem Jahr komplett in sein Heimatdorf Beidenfleth umziehen wird. Weil er aber so lange bleibt, wollte er dem ETSV Fortuna etwas Gutes tun. Denn viele Kinder besuchten die Sporthalle am Admiralsweg und Unfälle sollen ausgeschlossen werden, wenn seine Maschinen fahren. Deshalb wird es demnächst auch einen neuen Radweg in einigem Abstand zur Fahrbahn geben.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen