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Letzte Station Lägerdorf: PolEnte verabschiedet sich von Verkehrserziehung

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

An Stelle von Mathematik oder Deutsch stand musikalische Verkehrserziehung auf dem Stundenplan der Grundschüler aus Lägerdorf. Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen der ortsansässigen Kindergärten „Regenbogen“ und „Zauberranke“ erlebten sie in der Sporthalle die Verkehrssicherheitsaktion „PolEnte on Tour“.

Schon gleich zu Beginn der ungewöhnlichen Unterrichtsstunde zogen die beiden Verkehrslehrer der Polizeidirektion Itzehoe, Astrid Heidorn und Wolfgang Wein, mit spielerischer Prävention die Kinder in ihren Bann, als sie mit einem verkehrssicheren Fahrrad in die Halle gefahren kamen. Allerdings hatten sie noch ein drittes Fahrrad dabei. „Habt ihr das schon gesehen?“, fragte Wein und schaute in die suchenden Augen der Kids. Mit einem Wink gab er den Kindern schließlich einen Hinweis auf eine Plastiktüte, die seine Kollegin in der Hand hielt. „Natürlich ist hier nicht ein ganzes Fahrrad drin, aber alles, was zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört“, sagte Wein und bat einige Kinder, die richtigen Stellen der fehlenden Teile am mitgebrachten Rad zu zeigen. Gleichzeitig erklärten die Kinder Pia, Lukas, Florian, Lisa, Anne, Samira und Lea, warum ein Fahrrad denn überhaupt mit einer Handbremse, Rücklicht, Pedalen, Klingel oder Reflektor ausgestattet sein sollte. „Ihr wisst ja super Bescheid“, lobte Heidorn auch die kleinsten Zuschauer.

Wie ein Helm nach einem Unfall aussehen kann, demonstrierten die Verkehrslehrer mit einem stark beschädigten Exemplar. Und Astrid Heidorn erinnerte daran, den Schutz immer aufzusetzen: „Lieber ein kaputter Helm, als ein kaputter Kopf!"

In einer Mischung aus Musik- und Verkehrsunterricht wurde den Grundschülern und Kindergartenkindern aber nicht nur vermittelt, wie wichtig ein verkehrssicheres Fahrrad und ein Helm auf dem Kopf sind. „Ein weiterer Baustein ist das Thema Sicherheit durch Sichtbarkeit mit Weste und Reflektoren sowie der Notruf", erklärte Wein. Auch ein Verkehrszeichen-Quiz, bei dem die Kinder ihr Wissen zeigen konnten, gehörte zum einstündigen Mitmach-Programm.

Trotz eines unterhaltsamen Programms gab es aber auch Enttäuschung. Es war die letzte im Kreis Steinburg stattfindende Aktion mit der Polizei-Bigband. „Das Projekt wurde wegen geplanter Einsparungen abgeschafft“, bedauerten Heidorn und Wein sowie die Lehrkräfte und Kinder.

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erstellt am 11.Feb.2015 | 11:49 Uhr

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